Lexikon
Dawkins
[ˈdɔ:kinz]
1
Richard Clinton, britischer Biologe, * 26. 3. 1941 Nairobi; Vertreter der Soziobiologie. Er legte in seinem 1976 erschienenen Buch „Das egoistische Gen“ radikal neue Erkenntnisse zur Evolution dar. Danach sollte nicht länger die Art die Einheit der natürlichen Auslese sein, sondern die Gene der Individuen sollten in direkter Konkurrenz miteinander stehen. In Analogie zu der biologischen Evolution entwickelte Dawkins die Vorstellung von einer kulturellen Evolution, wobei sog. Meme in Form von Ideen die Rolle der Gene spielen und ebenfalls einer natürlichen Auslese unterliegen. Dawkins ist außerdem ein heftiger Kritiker von Kreationismus und Intelligent Design.
Wissenschaft
Wenn Forschende Geschichten erzählen
Experimentelle Forschung braucht Geld. Dafür müssen die Forschenden in aller Regel über Projektanträge sogenannte Drittmittel bei öffentlichen oder privaten Förderorganisationen beantragen – beispielsweise bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dort werden die Anträge von Fachkollegen begutachtet, die nachfolgend das...
Wissenschaft
Frühkindlichen Erinnerungen auf der Spur
An die ersten rund drei Jahre unseres Lebens können wir uns üblicherweise nicht mehr erinnern. Doch was sorgt für diese sogenannte kindliche Amnesie? Kodiert unser Gehirn erst später episodische Erinnerungen, oder können wir die Erinnerungen aus unserer frühesten Kindheit nur nicht mehr abrufen? Hirnscans bei 26 Säuglingen und...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Forschung trifft Industrie
Vorteilhafte Ball-Kleider
Der Ruf der Orcas
Sonnige Zeiten
Mensch veränderte Atmosphäre schon im 19. Jahrhundert
Postmoderne Molekularküche