Lexikon

Dawkins

[ˈdɔ:kinz]
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Richard Clinton, britischer Biologe, * 26. 3. 1941 Nairobi; Vertreter der Soziobiologie. Er legte in seinem 1976 erschienenen Buch „Das egoistische Gen“ radikal neue Erkenntnisse zur Evolution dar. Danach sollte nicht länger die Art die Einheit der natürlichen Auslese sein, sondern die Gene der Individuen sollten in direkter Konkurrenz miteinander stehen. In Analogie zu der biologischen Evolution entwickelte Dawkins die Vorstellung von einer kulturellen Evolution, wobei sog. Meme in Form von Ideen die Rolle der Gene spielen und ebenfalls einer natürlichen Auslese unterliegen. Dawkins ist außerdem ein heftiger Kritiker von Kreationismus und Intelligent Design.
Satellitenbild einer Schneewolke nahe eines Zementwerks in Russland
Wissenschaft

Industrie-Abgase können lokalen Schneefall fördern

Von Industrieanlagen ausgestoßene Abgase verschmutzen nicht nur die Luft, sie können auch das Wetter verändern, wie Klimaforscher herausgefunden haben. Die ausgestoßenen Partikel fördern demnach die Eisbildung in den Wolken und erzeugen dadurch vermehrt Schneefall im Lee der Fabriken. Durch diese Niederschläge reduziert sich in...

Lilienthal,_Otto_Flugpionier,
1848_–_1896.

Flugversuch_mit_dem_zuletzt_konstruierten_Hängegleiter.

Foto,_1896.
Wissenschaft

Runter kamen sie alle

Die menschliche Fliegerei ist seit jeher inspiriert von der Natur. Ihre Geschichte erzählt von großen Visionen, brutalen Abstürzen und bahnbrechenden Erkenntnissen. von ROLF HEßBRÜGGE Wilbur und Orville Wright galten als bodenständige Gesellen. Die beiden Brüder aus Dayton im US-Bundesstaat Ohio betrieben Ende des 19....