Lexikon

Dominikanische Republik

Wirtschaft und Verkehr

Seit 2003 befindet sich die Dominikanische Republik in der schlimmsten Finanz- und Wirtschaftskrise ihrer Geschichte mit hoher Arbeitslosigkeit, rapider Geldentwertung und steigender Auslandsverschuldung.
Drei Viertel des Territoriums dienen der Landwirtschaft, die ein Fünftel der Erwerbstätigen beschäftigt. Auf der Hälfe der Agrarfläche werden in Großbetrieben Zuckerrohr sowie Kaffee, Kakao und Tabak angepflanzt. Insgesamt fallen 70% des Exportwertes auf Agrarprodukte. Vier Fünftel aller Agrarbetriebe dienen der bäuerlichen Selbstversorgung. Wichtigstes Grundnahrungsmittel ist Reis.
In der Dominikanischen Republik werden neben Nickel- und Eisenerzen auch Bauxit, Gold und Silber abgebaut. In Freihandelszonen haben sich Textil- und Computerunternehmen angesiedelt. Jährlich besuchen fast 3 Mio. Touristen das Land. Der überwiegend auf Strandurlaub ausgerichtete Tourismus erhält staatliche Förderung. Eine weitere bedeutende Devisenquelle bilden die Geldzahlungen der im Ausland lebenden Dominikaner.
Das Straßennetz ist gut ausgebaut, der Schienenverkehr dient ausschließlich dem Gütertransport. Der Luftverkehr verfügt über fünf internationale Flughäfen und ist vor allem für den Tourismus von Bedeutung.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Der Weg zur Unabhängigkeit
    2. Diktatur und Demokratisierung
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