Lexikon
Göttinger Hain
Hainbund; Göttinger Dichterbund1772 von Studenten gegründeter Dichterbund, der im Sinn F. G. Klopstocks gegen Tendenzen der Aufklärung und Nachahmung der Franzosen und für Natur, Empfindung, Herz und Gefühl eintrat. Die Dichtungen wurden zunächst überwiegend im „Göttinger Musenalmanach“ veröffentlicht. Die Herausgeber waren H. C. Boie und F. W. Gotter; Mitarbeiter waren G. A. Bürger, J. H. Voß, M. Claudius, J. G. Herder, J. W. Goethe, J. W. L. Gleim, K. W. Ramler u. a. Der Göttinger Hain löste sich schon 1774 auf.
Wissenschaft
Ein Einzeller mit Origami-Hals
Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...
Wissenschaft
Dicke Kleidung bringt’s nicht
Warum man an kalten Tagen in dicker Kleidung unter Umständen stärker friert als in dünner, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Unter dem Begriff „gefühlte Temperatur“ kann sich mittlerweile jeder etwas vorstellen und weiß daher, dass das Wohlbefinden im Freien nicht nur von der gemessenen Temperatur, sondern maßgeblich von anderen...