Lexikon

 

Göttinger Hain

Hainbund; Göttinger Dichterbund
1772 von Studenten gegründeter Dichterbund, der im Sinn F. G. Klopstocks gegen Tendenzen der Aufklärung und Nachahmung der Franzosen und für Natur, Empfindung, Herz und Gefühl eintrat. Die Dichtungen wurden zunächst überwiegend im „Göttinger Musenalmanach“ veröffentlicht. Die Herausgeber waren H. C. Boie und F. W. Gotter; Mitarbeiter waren G. A. Bürger, J. H. Voß, M. Claudius, J. G. Herder, J. W. Goethe, J. W. L. Gleim, K. W. Ramler u. a. Der Göttinger Hain löste sich schon 1774 auf.
 
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