Lexikon

Grande Peur

[
grãd ˈpø:r; frz., „große Furcht“
]
eine kollektive Panik der französ. Bauern im Sommer 1789, die angesichts der anhaltenden wirtschaftl. Krise u. der Furcht vor einer Reaktion des Adels auf die ersten Regungen der Revolution zu bewaffneter Erhebung fast des ganzen Landes führte. Dabei wurden zahlreiche Schlösser erstürmt u. Urkunden über grundherrl. Rechte vernichtet. Die Bewegung führte zur Abschaffung der Feudalrechte durch die Konstituante u. verhalf damit der Revolution endgültig zum Durchbruch.
G. Lefèbvre, La G. P. de 1789. Paris. 1932.
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Wissenschaft

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