Lexikon
Hitler
Die frühen Jahre
Das vierte von sechs Kindern aus der dritten Ehe des Zollbeamten Alois Hitler (* 1837 unehelich als A. Schicklgruber, † 1903) musste 1905 wegen unzureichender Leistungen die Realschule verlassen und blieb ohne Berufsausbildung. Interesse an Kunst (Malerei, Architektur und Opern, besonders R. Wagner) führte ihn 1907 nach Wien, wo zwei Bewerbungen um Aufnahme in die Malschule der Kunstakademie wegen mangelnder Begabung abgelehnt wurden. Waisengeld (Tod der Mutter 1907), Erbe und der Verkauf eigener Zeichnungen ermöglichten es Hitler, die meiste Zeit relativ sorgenfrei zu leben; die von ihm später behauptete materielle Not und seine Tätigkeit als Bauarbeiter sind allenfalls vorübergehend zutreffende Stilisierungen seines Lebenslaufs. Die verletzten Empfindungen des geltungshungrigen, von Erfolgen als Künstler und Baumeister träumenden, aber antriebsschwachen Einzelgängers am Rande der Gesellschaft, die ihn umgebenden politischen und sozialen Spannungen in der Hauptstadt der Donaumonarchie und planlose Lektüre formten Hitlers Weltbild, in dem der sozialdarwinistische Gedanke vom „Recht des Stärkeren“, Hass auf die Juden als Gefahr für die germanische „Herrenrasse“, alldeutscher Sendungsglaube und eine Hassliebe zu bürgerlichen Anschauungen und Lebensgewohnheiten dominierten, ohne schon eine politische Stoßrichtung anzunehmen.
Wissenschaft
Lithium von hier
Für die Energiewende benötigt Europa eine riesige Zahl wiederaufladbarer Batterien. Forscher erschließen neue Quellen für das benötigte Lithium.
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Wissenschaft
Galaktische Gesetzgebung
Exorecht und andere Extravaganzen: Müssen extraterrestrische Besucher irdische Gesetze befolgen? Und was gilt für uns? von RÜDIGER VAAS Es mag sonderbar klingen, sogar unfreiwillig komisch: Juristen denken bereits über Rechtsfragen im Umgang mit außerirdischen Intelligenzen nach, publizieren darüber Artikel in Fachzeitschriften,...