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LEXIKON

Honrius I.

Papst 625 638,  12. 10. 638 Rom; Schüler Gregors I. In dem Streit um den Monotheletismus bekannte er sich zur Lehre von einem einzigen Willen in Christus. Das 6. Konzil von Konstantinopel verurteilte ihn deshalb 681 als Häretiker. In den Auseinandersetzungen um die päpstliche Unfehlbarkeit spielte die Honoriusfrage eine wichtige Rolle. Es setzte sich die Auffassung durch, dass es sich nicht um eine Ex-cathedra-Entscheidung gehandelt habe.
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