Lexikon
Honọrius I.
Papst 625– 638, † 12. 10. 638 Rom; Schüler Gregors I. In dem Streit um den Monotheletismus bekannte er sich zur Lehre von einem einzigen Willen in Christus. Das 6. Konzil von Konstantinopel verurteilte ihn deshalb 681 als Häretiker. In den Auseinandersetzungen um die päpstliche Unfehlbarkeit spielte die Honoriusfrage eine wichtige Rolle. Es setzte sich die Auffassung durch, dass es sich nicht um eine Ex-cathedra-Entscheidung gehandelt habe.
Wissenschaft
Wir sind, wie wir sprechen
Die Stimme verrät viel über einen Menschen – etwa über seine körperlichen Merkmale und seine Charaktereigenschaften. von JAN SCHWENKENBECHER Auf den ersten Blick war es ein ganz normales Speed-Dating-Event. Als die 30 Frauen und Männer das Café betraten, bekamen sie ein Namensschild, ein kleines Heft und einen Platz an einem...
Wissenschaft
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...