Lexikon

Kạnon

Musik
1. im 7. Jahrhundert entstandene Form der byzantinischen Musik; besteht aus acht bzw. neun Teilen, die auf Troparien (Troparion) zurückgehen.
die strengste Form des nachahmenden (imitierenden) Stils, bei der der Zahl nach nicht begrenzte Stimmen in bestimmten Abständen nacheinander einsetzen und die gleiche Melodie singen oder spielen, so dass aus der Folge ein mehrstimmiges, sich harmonisch ergänzendes Gebilde entsteht. Der Kanon entstand als eine der ältesten Formen der kontrapunktischen Satzkunst aus den in der Volksmusik gebräuchlichen Rundgesängen (Rondellus, Rota) und geht bis auf das 13. Jahrhundert zurück. Die Pflege des Kanons erreichte ihren Höhepunkt in der franko-fläm. Musik des 15. und 16. Jahrhunderts.
Molekülmodell mit orange, weiß, blau und grauen Kugeln, die Atome in einer chemischen Verbindung darstellen.
Wissenschaft

Freund und Feind

Zucker ist als Energiequelle nicht nur lebensnotwendig, er kann im Übermaß auch krank machen. Welche Wege nehmen Zuckermoleküle beim Stoffwechsel in unserem Körper? von CAROLIN SAGE Im Jahr 2005 klagte der damals 48-jährige Hans Josef Brinkmann vor dem Landgericht Essen gegen den Konzern Coca-Cola. Er hatte nach eigenen Angaben...

Meereswürmer
Wissenschaft

Bakterieller Kälteschutz für Würmer

Eine Symbiose mit Bakterien ermöglicht es drei Arten von Meereswürmern, in einer extremen Umwelt zu überleben: Dank bakterieller Kälteschutzproteine können die wechselwarmen Würmer das Meeressediment der Antarktis besiedeln. Das zeigt eine Studie anhand von Analysen des Erbguts und der Proteine der Würmer. Die Bakterien wiederum...

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