Lexikon
Kieselsäure
schwache Säure von der Formel Si(OH)4(Orthokieselsäure), die unter Wasserabspaltung entweder in die Metakieselsäure, H2SiO3 (in ketten-, blatt-, bandförmige oder drei dimensionale Gebilde), oder in das Anhydrid Siliciumdioxid, SiO2, übergeht. Dieses kommt kristallinisch als Quarz, Tridymit, Christobalit und in amorpher Form wie z. B. als Opal vor. Getrocknete Gallerten von Kieselsäure besitzen ein hohes Adsorptionsvermögen und dienen als Silicagel zur Adsorption von Gasen oder gelösten Stoffen. Die Salze der Kieselsäure sind die Silicate. Das Natrium- oder Kaliumsalz der Kieselsäure ist das Wasserglas.
Wissenschaft
Wie sich der Kiefer der Säugetiere entwickelte
Säugetiere besitzen eine charakteristische Kieferanatomie, die sich im Laufe der Evolution wahrscheinlich mehrfach unabhängig entwickelt hat– und zwar bereits 17 Millionen Jahre eher als bisher angenommen. Das zeigen nun 3D-Rekonstruktionen der Kiefer dreier Säugetiervorläufer, die in der späten Trias in Brasilien gelebt haben....
Wissenschaft
Frühe Diagnose
Neue Biomarker helfen, allererste Warnsignale der Parkinsonerkrankung zu erkennen, noch bevor die typischen motorischen Symptome zur Diagnose führen. von CHRISTIAN JUNG Nach wie vor weiß man bei Morbus Parkinson nicht, wie lange die Erkrankung im Körper unbemerkt Anlauf nimmt, bevor sie sichtbar und vor allem bis sie korrekt...