Lexikon

Leibniz

Begründer der höheren Mathematik

Die Mathematik verdankt Leibniz die Erfindung zweier neuer Rechenarten: der Differenzialrechnung und Integralrechnung, die er 1675 entwickelte, die aber erst 1696 in einem Lehrbuch systematisch dargestellt wurden. Bis ins frühe 18. Jahrhundert hinein wurde darum gestritten, ob Leibniz oder I. Newton als Erfinder dieser neuen Mathematik gelten könne. Heute gilt als sicher, dass beide unabhängig voneinander die Rechenmethoden fanden; jedoch hat sich die Leibnizsche Methode wegen ihrer einfachen Symbolik (Integral- und Differenzialzeichen) durchgesetzt. Neben Arbeiten zur mathematischen Logik verdankt ihm die Physik das Gesetz von der Erhaltung der Energie. Seine Erfindung einer mechanischen Rechenmaschine auf der Basis des dualen Zahlensystems wurde zur Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung.
  1. Einleitung
  2. Der Weg zum Universalgelehrten
  3. Prästabilierte Harmonie
  4. Begründer der höheren Mathematik
Wissenschaft

Wie alt sind die Sterne?

Die stellare Datierung ist schwierig und oft mit großen Unsicherheiten behaftet. Die Gyrochronologie hilft nun bei isolierten Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Das Gewimmel im Sternenhimmel besteht aus ganz unterschiedlichen Gestirnen: von den kühlen Roten Zwergen, die viele Dutzend Milliarden Jahre brennen, bis zu den heißen Blauen...

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