Lexikon

Leibniz

Begründer der höheren Mathematik

Die Mathematik verdankt Leibniz die Erfindung zweier neuer Rechenarten: der Differenzialrechnung und Integralrechnung, die er 1675 entwickelte, die aber erst 1696 in einem Lehrbuch systematisch dargestellt wurden. Bis ins frühe 18. Jahrhundert hinein wurde darum gestritten, ob Leibniz oder I. Newton als Erfinder dieser neuen Mathematik gelten könne. Heute gilt als sicher, dass beide unabhängig voneinander die Rechenmethoden fanden; jedoch hat sich die Leibniz’sche Methode wegen ihrer einfachen Symbolik (Integral- und Differenzialzeichen) durchgesetzt. Neben Arbeiten zur mathematischen Logik verdankt ihm die Physik das Gesetz von der Erhaltung der Energie. Seine Erfindung einer mechanischen Rechenmaschine auf der Basis des dualen Zahlensystems wurde zur Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung.
  1. Einleitung
  2. Der Weg zum Universalgelehrten
  3. Prästabilierte Harmonie
  4. Begründer der höheren Mathematik
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Wissenschaft

Der Gag der Pauli-Maschine

Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...

Foto einer Gruppe von Chacma-Pavianen
Wissenschaft

Unter Primaten gibt es ähnlich viele Alpha-Weibchen wie Alpha-Männchen

Männchen gelten unter Primaten als das meist dominante Geschlecht und männliche Macht als der Standard der Natur. Doch eine neue Studie widerlegt diese Annahme. Demnach sind die Machtverhältnisse zwischen Männchen und Weibchen nicht immer eindeutig und einseitig. Bei den allermeisten Primatenarten gibt es gar keine klare Dominanz...

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