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LEXIKON

Linse

Physik
Linse: Formen
Linse: Formen
1. in der Optik ein durchsichtiger Körper (Glas, Steinsalz, Quarz, Kunststoff), der von 2 lichtbrechenden Flächen begrenzt ist. Die seitliche Begrenzung spielt bei der Brechung keine Rolle; um ein Abbrechen scharfer Kanten zu verhindern, ist sie meist abgestumpft (facettiert). Sammel- oder Konvexlinsen sind in der Mitte dicker als am Rand und vereinigen parallel einlaufende Strahlen in einem Punkt, dem Brennpunkt F;
Brennpunkt: Strahlenverlauf
Brennpunkt: Strahlenverlauf
seine Entfernung von der Linsenmitte heißt Brennweite. Zerstreuungs- oder Konkavlinsen sind in der Mitte dünner als am Rand; sie zerstreuen parallel einfallendes Licht so, als käme es geradlinig von einem Punkt vor der Linse; dieser Punkt heißt auch Brennpunkt; die Brennweite wird mit einem Minus-Zeichen versehen. Je nach Krümmungsart der beiden Linsenflächen unterscheidet man bikonvexe, plankonvexe, konkavkonvexe, bikonkave, plankonkave und konvexkonkave Linsen. 2. in der Strahlenphysik die Bezeichnung für geeignete elektrische oder magnetische Felder, die Strahlen geladener Teilchen sammeln oder zerstreuen, auch als elektrische bzw. magnetische Linsen bezeichnet; Anwendung z. B. im Elektronenmikroskop.
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