Lexikon

Metathse

Chemie
[die; grch., „Umstellung“]
Methode für die gezielte Umorganisation organischer Moleküle (Olefine) mithilfe spezieller Katalysatoren (Metall-Carbene), mit der sich nahezu beliebig neue Substanzen herstellen lassen. Dabei bilden zwei Moleküle, die jeweils aus zwei unterschiedlichen Partnern bestehen, zunächst einen Viererring. Nach dessen Auflösung haben die Partner gewechselt und es sind zwei neue Moleküle entstanden. Die Metathese gehört zu den bedeutendsten Entdeckungen auf dem Gebiet der metallorganischen Katalyse und wird ebenso für die Entwicklung neuer Medikamente wie in der Kunststoffchemie angewandt.
Bitter-Rezeptor
Wissenschaft

Innen und außen bitter: Geschmacks-Rezeptor hat zwei Bindestellen

Bitteren Geschmack nehmen wir mit Hilfe einer Gruppe verschiedener Rezeptoren wahr. Nun haben Forschende die detaillierte Struktur eines dieser Geschmacksrezeptoren aufgeklärt. Demnach hat der Rezeptor namens TAS2R14 neben der bereits bekannten Bindungsstelle auf der Außenseite von Zellen eine weitere Bindungsstelle, die auf...

Luftschiffe
Wissenschaft

Die sanften Riesen kehren zurück

Luftschiffe wie der Zeppelin galten lange Zeit als out. Denn die gemächlichen Fluggeräte konnten mit Düsenjets nicht mithalten. Doch nun scheint ein Comeback der fliegenden Riesen in Sicht. Treiber dafür sind neue Techniken und Anwendungspotenziale sowie der Wunsch nach einer klimaneutralen Luftfahrt. von RALF BUTSCHER Es war...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon