Lexikon

Metathẹse

Chemie
[die; grch., „Umstellung“]
Methode für die gezielte Umorganisation organischer Moleküle (Olefine) mithilfe spezieller Katalysatoren (Metall-Carbene), mit der sich nahezu beliebig neue Substanzen herstellen lassen. Dabei bilden zwei Moleküle, die jeweils aus zwei unterschiedlichen Partnern bestehen, zunächst einen Viererring. Nach dessen Auflösung haben die Partner gewechselt und es sind zwei neue Moleküle entstanden. Die Metathese gehört zu den bedeutendsten Entdeckungen auf dem Gebiet der metallorganischen Katalyse und wird ebenso für die Entwicklung neuer Medikamente wie in der Kunststoffchemie angewandt.
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