Lexikon
mụltikulturelle Gesellschaft
sozialwissenschaftlicher Begriff, der seit den 1960er Jahren in Einwanderungsländern wie Australien, Kanada, Neuseeland und den USA verwendet wurde und das Aufeinandertreffen und Miteinander verschiedener Kulturen beschrieb, die sich u. a. in Sprache, Religion und Lebensformen unterscheiden. In der Bundesrepublik Deutschland kam der Begriff in den späten 1970er Jahren auf und wurde zunächst in der Sozialpädagogik und Ethik thematisiert; seit dem Ende der 1980er Jahre konzentriert sich die Diskussion vorwiegend auf die sog. Ausländerpolitik. Kennzeichnend für das Idealbild einer multikulturellen Gesellschaft sind u. a. pluralistische Gesellschaftsformen, Abbau von Diskriminierungen und der Verzicht auf vollständige kulturelle Assimilation.
Kontext
Wissenschaft
Maispflanzen warnen ihre Nachbarn vor Fressfeinden
Wenn Maispflanzen dicht nebeneinander wachsen, sind sie eigentlich anfälliger für Fressfeinde und Krankheitserreger. Doch ein raffinierter Mechanismus sorgt in diesen beengten Pflanzengemeinschaften dafür, dass sich die Pflanzen sogar besser gegen Schädlinge wehren können. Wie Experimente belegen, kommunizieren Maispflanzen über...
Wissenschaft
Gentherapie gegen Krebs
Mit maßgeschneiderten Abwehrzellen lassen sich Blutkrebs und möglicherweise künftig auch andere Krebsarten bekämpfen. von Gerlinde Felix Emily Whitehead hatte Glück im Unglück: Zwar gehörte sie zu den 5 von 100000 Kindern unter sechs Jahren, die pro Jahr an einer akuten lymphatischen Leukämie erkranken. Und ihr half die übliche...