Lexikon

Multiple chemische Sensibilität

Chemikalienüberempfindlichkeit; Abkürzung MCS
eine erworbene chronische Erkrankung, bei der Betroffene auf unterschiedliche, vielfach alltägliche chemische Stoffe bereits in geringer Konzentration (z. B. Chemikalien aus Holz, Fußböden, Lacken, Farben, Reinigungsmitteln oder Kosmetika) mit vielfältigen wiederkehrenden Symptomen reagieren wie Übelkeit, Kreislaufstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Asthma, Heuschnupfen, Hautausschlägen, Störungen der Konzentration und Merkfähigkeit, innerer Unruhe, Reizbarkeit bis hin zu Angst- und Panikattacken. Es besteht ein hoher Leidensdruck. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit kann beeinträchtigt sein bis hin zur Berufsunfähigkeit. Die einzige wirksame Therapie besteht in der Vermeidung der auslösenden Substanzen, soweit dies möglich ist. Unterstützend wirkt das Erlernen von Bewältigungsstrategien.
Wissenschaft

Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome

Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...

Zeichnung abgeleitet vom
Wissenschaft

Welche Körperteile sind uns am wichtigsten?

Ob Arm, Fuß oder Auge, die meisten Menschen bewerten einige ihrer Körperteile als wichtiger als andere. Dahinter steckt jedoch keine individuelle Einschätzung, sondern vielmehr eine Priorisierung, die über alle Kulturen und Zeitalter hinweg gleichgeblieben ist, wie Psychologen herausgefunden haben. Demnach bewerten die Menschen...

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