Lexikon

Neue Religionen

Neureligionen
Sammelbezeichnung für ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Religionsneubildungen, die sich besonders im Zuge der christlichen Kolonialisierung aus der Begegnung verschiedener Religionssysteme ergaben. Sie unterscheiden sich von den „klassischen“ Religionen, aber auch von den sogenannten Sekten und Schulrichtungen, so dass von einem eigenen Religionstypus gesprochen werden kann. Die meisten Neureligionen hat das 20. Jahrhundert hervorgebracht, hier vor allem nichtchristliche, stark an östliche Weisheitsslehren orientierte Richtungen. Die zahlenmäßige Größe der neuen Religionen variiert beträchtlich: von wenigen hundert Migliedern bis zu einigen Tausenden und Millionen. Viele Anhänger der neuen Religionen sind oft gleichzeitig noch in ihren traditionellen Religionen beheimatet.
Oosterom, Gewächshaus
Wissenschaft

Tomaten unter Glas

In den Niederlanden hat der Anbau im Gewächshaus ein Höchstmaß an Effizienz erreicht. Nun ist die Branche bestrebt, ihre Produktion auch umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten. von KURT DE SWAAF Kim Oosterom mag diesen Ausblick: am Horizont die Hochhäuser von Rotterdam, davor die Polderlandschaft um Oude Leede und über...

Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

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