Lexikon

Pfeffer

[sanskritisch, lateinisch]
Piper
Gattung der Pfeffergewächse mit rund 700 Arten. Alle Pfefferarten haben Ölzellen, die mehr oder weniger aromatisch und scharf schmeckende Stoffe enthalten (59% Piperin). Die größte wirtschaftliche Bedeutung hat der Betelpfeffer, Piper betle. Der Schwarze Pfeffer, Piper nigrum, ist das wichtigste Handelsgewürz; er wird vor allem in Vorderindien, auf Sumatra sowie auf der Malaiischen Halbinsel kultiviert. Als Schwarzer Pfeffer des Handels werden die vollständigen, unreif geernteten Früchte von Piper nigrum bezeichnet, während Weißer Pfeffer die geschälten, reifen Früchte derselben Pflanze sind. Geringere Bedeutung hat der Kubebenpfeffer, Piper cubebae; er wird vor allem als harntreibendes Mittel und gegen Bronchitis verwendet. Der Lange Pfeffer, Piper longum und Piper officinarum, spielte im Mittelalter eine große Rolle im Handelsverkehr, wird aber heute nur noch wenig angebaut. Der Kawa-, Rausch- oder Awapfeffer, Piper methysticum, ist eine strauchartige Pflanze, von der nur die Wurzeln benutzt werden. Die Südsee-Insulaner bereiten daraus ein Getränk. Roter Pfeffer: Cayennepfeffer.
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Wissenschaft

Ganz schön bizarr

Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...

Nahaufnahme von Maispflanzen
Wissenschaft

Maispflanzen warnen ihre Nachbarn vor Fressfeinden

Wenn Maispflanzen dicht nebeneinander wachsen, sind sie eigentlich anfälliger für Fressfeinde und Krankheitserreger. Doch ein raffinierter Mechanismus sorgt in diesen beengten Pflanzengemeinschaften dafür, dass sich die Pflanzen sogar besser gegen Schädlinge wehren können. Wie Experimente belegen, kommunizieren Maispflanzen über...

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