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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

beißen

bei|ßen
V.
8, hat gebissen
I.
mit Akk.
1.
etwas b.
mit den Zähnen zerkleinern;
der alte Mann kann das Fleisch nicht mehr b.; sie haben nichts mehr zu b.
übertr.
nichts mehr zu essen, sie sind arm, müssen hungern
2.
jmdn. b.
a)
mit den Zähnen packen (und verletzen);
der Hund hat ihn (in seinen Finger) gebissen
b)
von Insekten
stechen;
mich hat ein Floh gebissen
II.
mit Akk. (sich)
sich (eigtl.: einander) b.
1.
einander mit den Zähnen packen (und verletzen);
die Hunde haben sich gebissen
2.
nicht zusammenpassen;
die Farben b. sich
III.
refl.
sich b.
sich mit den Zähnen Schmerz zufügen;
ich habe mich (auf die Zunge) gebissen
IV.
o. Obj.
1.
mit den Zähnen zupacken;
Vorsicht, der Hund beißt; der Hund biss um sich
er suchte jeden, der ihn fassen wollte, mit den Zähnen zu packen
2.
beim Essen mit den Zähnen auf etwas treffen;
auf ein Pfefferkorn b.; auf einen Kirschkern b.;
vgl.
Granit, Gras
3.
übertr.
scharf sein, ätzen, stechen;
Radieschen b.; ~der Rauch, Wind; der Wind beißt mir ins Gesicht; der Rauch beißt in die Augen; ~der Spott
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