Lexikon

Pfingsten

[
griechisch pentekoste (hemera) „der fünfzigste (Tag)“
]
nach Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr und neben Ostern das zweite jüdische Fest (Schawuot), das in den christlichen Festkalender Eingang fand; seit dem 3. Jahrhundert bezeugt und am 50. Tag nach Ostern gefeiert, bildet es den Abschluss des Osterfestkreises. Es erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die in Jerusalem versammelten Apostel (Apg. 2), die durch das sog. Pfingstwunder plötzlich in verschiedenen Sprachen reden und so das Wort Gottes zu allen Völkern bringen konnten. Pfingsten gilt daher als Ursprung der christlichen Mission und als Gründungsfest der Kirche. Die meisten Pfingstbräuche knüpfen an jahreszeitlich bedingte Bräuche an, so das oft mit Segnung der Äcker verbundene Pfingstreiten oder der festlich geschmückte Pfingstochse, der den Beginn der Weidezeit ankündigt.
Humanoide Figur mit Froskopf, trägt Anzug und Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
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