Lexikon

Schreck

Pavor
heftige Gemütsbewegung auf instinktiv-reflektorischer Grundlage, bei drohenden Gefahren. Man unterscheidet den Zustand plötzlicher Erstarrung (Schreckstarre, Schrecklähmung), der zur Ohnmacht, zu Schreckaphasien (das ist Sprachverlust durch Schreck) oder sogar zum Tod führen kann, von dem danach einsetzenden Schrecksyndrom mit vorherrschenden Reflexbewegungen (Krämpfen) und Fluchtreaktionen. Dauern die Symptome an (Störungen des Blut- und Nervensystems, Zittern, Entleerungen), so spricht man von Schreckneurose; diese hat zumeist weiter zurückliegende Ursachen. – Schrecksekunde, die von dem Schreckreiz bis zur steuernden Gegenbewegung verstreichende Zeit; sie ist u. a. von der Art des Schreckreizes, von der auszuführenden Reaktion, vom derzeitigen Leistungsvermögen, von Aufmerksamkeit, Erschöpfung und Übung abhängig und auch individuell verschieden, variiert zwischen 0,6 und 1,2 s. – Pavornocturnus, nächtliches Aufschrecken der Kinder.
Wissenschaft

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Lithium, Salinen
Wissenschaft

Begierig nach Lithium

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Im Licht der Taschenlampe funkeln rundherum die steinernen Wände. Was da...

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