Lexikon
Schreck
Pavorheftige Gemütsbewegung auf instinktiv-reflektorischer Grundlage, bei drohenden Gefahren. Man unterscheidet den Zustand plötzlicher Erstarrung (Schreckstarre, Schrecklähmung), der zur Ohnmacht, zu Schreckaphasien (das ist Sprachverlust durch Schreck) oder sogar zum Tod führen kann, von dem danach einsetzenden Schrecksyndrom mit vorherrschenden Reflexbewegungen (Krämpfen) und Fluchtreaktionen. Dauern die Symptome an (Störungen des Blut- und Nervensystems, Zittern, Entleerungen), so spricht man von Schreckneurose; diese hat zumeist weiter zurückliegende Ursachen. – Schrecksekunde, die von dem Schreckreiz bis zur steuernden Gegenbewegung verstreichende Zeit; sie ist u. a. von der Art des Schreckreizes, von der auszuführenden Reaktion, vom derzeitigen Leistungsvermögen, von Aufmerksamkeit, Erschöpfung und Übung abhängig und auch individuell verschieden, variiert zwischen 0,6 und 1,2 s. – Pavornocturnus, nächtliches Aufschrecken der Kinder.
Wissenschaft
Sport pusht unser Gehirn auch noch am Folgetag
Bewegung ist gut für Körper und Geist. Da die positive Wirkung jedoch nicht lange anhält, müssen wir regelmäßig Sport treiben, um uns fit zu halten, so die gängige Annahme. Doch zumindest der Boost-Effekt, den Bewegung auf unser Gehirn und Gedächtnis hat, hält länger an als gedacht: rund 24 Stunden, wie eine neue Studie zeigt....
Wissenschaft
„Spider-Man-Technologie“ entwickelt
Das Fantasy-inspirierte Verfahren zeigt Anwendungspotenzial. © Marco Lo Presti, Tufts University Er kann klebrige Spinnen-Fäden aus seinem Handgelenk abfeuern: Der Comic-Held Spider-Man hat Forschende zur Entwicklung einer raffinierten Technologie inspiriert. Dabei wird ein Strahl aus flüssiger Seide aus einer Düse abgeschossen,...
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