Lexikon

schweizerische Kunst

Plastik

Aus römischer Zeit ist außer Statuetten, Marmor- und Bronzeköpfen nur wenig erhalten.
Hauptwerke der karolingischen Plastik sind die mit Flechtbandmotiven verzierten Altarschranken des Doms von Chur, das Reliquiar in Chur und die Elfenbeindeckel des Evangelium longum aus der Stiftsbibliothek St. Gallen. Die mittelalterliche Skulptur der Schweiz fand ihren vollkommensten Ausdruck in der Galluspforte des Basler Münsters (um 1180), an der Anregungen aus der Lombardei und der Provence verarbeitet wurden. Bis ins 19. Jahrhundert gab es lediglich im Kunsthandwerk eigenständige und beachtenswerte Leistungen.
Dagegen hat die Schweiz einen bemerkenswerten Anteil an der Plastik des 20. Jahrhunderts mit namhaften Repräsentanten der internationalen modernen Plastik, unter ihnen M. Bill, A. Giacometti und J. Tinguely, B. Luginbühl oder D. Spoerri.
  1. Einleitung
  2. Architektur
  3. Plastik
  4. Malerei
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