Lexikon
Texas
[
Abkürzung Tex.ˈtɛksəs
]Flagge von Texas
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flächenmäßig zweitgrößter Staat der USA, im Südwesten, zwischen Mexiko und Oklahoma, 695 676 km2, 22,9 Mio. Einwohner (12% Schwarze, 27% Hispanics), Hauptstadt Austin, größte Städte Houston, Dallas, San Antonio; im Südosten die fruchtbare und stark industrialisierte Golfküstenebene, im Osten das Waldland der Mississippiniederung, nach Westen Anstieg zu den Great Plains (Grasländer), im Nordwesten die Rocky Mountains (Guadalupe Peak, 2667 m); umfangreiche Bewässerungswirtschaft: Baumwoll-, Mais-, Reis- und Zuckerrohranbau; Viehzucht; Steinkohlen-, Braunkohlen-, Quecksilbergruben sowie Abbau von Schwefel, Magnesium, Brom und Asphalt, die größten Erdöl- und Erdgasvorkommen der USA; am Red River einzige Heliumquelle der Erde; petrochemische und elektronische Industrie; Flugzeug-, Aluminium-, Maschinen- und Verbrauchsgüterindustrie, Schiffbau; Tourismus.
Geschichte
Texas wurde 1528 von Spaniern entdeckt. Im 17. Jahrhundert gründeten Franzosen die Niederlassung Fort St. Louis, die aber nicht lange Bestand hatte. In der Folgezeit entstanden einige spanische Stützpunkte für Missionare und Soldaten. Nach der mexikanischen Unabhängigkeit von Spanien 1821 wurde Texas mit Mexiko vereinigt. Kurz vorher hatte die angelsächsische Einwanderung begonnen. Nach der texanischen Unabhängigkeitserklärung 1835 kam es zum Krieg mit Mexiko, in dem sich die Texaner am San Jacinto 1836 die Freiheit des Landes erkämpften. Am 29. 12. 1845 wurde Texas 28. Staat der USA. Der Streit über die Südgrenze des neuen Staates löste 1846 den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg aus, der 1848 endete und den USA eine territoriale Erweiterung bis zum Rio Grande del Norte brachte. 1861 zählte Texas zu den Gründerstaaten der Konföderation. Die Reconstruction 1865–1877 und gleichzeitige Indianerkriege brachten wirtschaftliche Rückschläge. Seit 1901 profitierte Texas besonders von der Erdölförderung.
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