Lexikon
Tikạl
größtes Zeremonialzentrum der Maya im Peténgebiet Guatemalas. Die bisher ausgegrabenen Teile der Stadt enthalten über 3000 Gebäude: Paläste, Tempel, Kultplattformen, Ballspielplätze, Terrassen, meist um größere und kleinere Plätze gruppiert, hinzu kommen über 200 mit Reliefs verzierte steinerne Stelen. Die wichtigsten architektonischen Einheiten mit den Tempelpyramiden I und II sind die nördliche und zentrale Akropolis. Die höchste der 5 Pyramiden ist Tempel VI, mit 65 m das höchste Bauwerk Altamerikas. Die Besiedlung von Tikal begann um 600 v. Chr., ab 100 v. Chr. setzte erste Bautätigkeit ein. Um 300 n. Chr. bestanden rege Handelsbeziehungen mit der Teotihuacán-Kultur des zentralen Mexiko; um 900 ging die Stadt unter.
Wissenschaft
Machte der Asteroideneinschlag Ameisen zu Bauern?
Tierischer Landwirtschaft auf der Spur: Vor etwa 66 Millionen Jahren bauten Ameisen erstmals Pilze für ihre Nahrungsversorgung an, geht aus einer Studie hervor. Dies spiegelt sich in Auswertungen der genetischen Daten hunderter von Pilz- und Ameisenarten wider. Die „prominente“ Entstehungszeit legt den Forschenden zufolge nahe,...
Wissenschaft
Grundlagen von Depressions-Resistenz auf der Spur
Die Beobachtung von Mitmenschen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse kann unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Entwicklung psychischer Probleme stärken. Diese Form der emotionalen Ansteckung haben Forschende nun auch bei Mäusen nachgewiesen und bereits Einblicke in den zugrundeliegenden Mechanismus gewonnen. Dabei zeigte...