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transgne Organsmen

gentechnisch veränderte Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen), in deren Erbgut ein fremdes Gen eingeführt worden ist, das von Generation zu Generaton weitervererbt wird. Die Genübertragung erfolgt bei Pflanzen meist durch geeignete Viren oder das Bakterium Agrobacterium tumefaciens, bei Tieren über direkten Gentransfer (Mikroinjektion) in eine befruchtete Eizelle. Die Erzeugung von transgenen Organismen dient im Allgemeinen dazu, ihnen für eine kommerzielle Verwertung nützliche Eigenschaften zu verleihen. So werden Nutztiere und -pflanzen ertragreicher und widerstandsfähiger gegen Krankheiten gemacht. Für die medizinische Forschung werden Tiermodelle (z. B. Alzheimer-Maus) entwickelt, an denen die molekulargenetischen Ursachen von Krankheiten erforscht werden. Auf Säugetiere (Rinder, Schafe, Ziegen) und Mikroorganismen (Escherichia coli) übertragene menschliche Gene werden zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe (Insulin, Blutgerinnungsfaktoren u. a.) benutzt (Gene farming). Eingriffe in die menschliche Keimbahn zur Erzeugung transgener Menschen sind nach dem Embryonenschutzgesetz verboten.

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