Lexikon
Ụrzidil
Johannes, österreichischer Schriftsteller, * 3. 2. 1896 Prag, † 2. 11. 1970 Rom; befreundet mit F. Werfel und F. Kafka; emigrierte 1939 nach England, lebte ab 1941 in New York; schrieb expressionistische Lyrik, dann sensibel-differenzierte, oft autobiografisch gefärbte Prosa: „Die verlorene Geliebte“ 1956; „Das große Hallelujah“ 1959; „Das Prager Triptychon“ 1960; „Die letzte Tombola“ (postum) 1971.
Wissenschaft
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...
Wissenschaft
Der Sinn des Vergessens
Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...