Lexikon

Verderbtes Rom

Verderbtes Rom
Der Satiriker Juvenalis (um 60140) über das Leben in der Hauptstadt des Römischen Reichs:

"... selbst im traurigsten Neste lebt sich's besser als hier im wilden Getriebe der Hauptstadt mit ihren tausend Gefahren, den Hauseinstürzen und Bränden ...
Schwer kommt man in die Höhe, wenn enge häusliche Lage die eigene Bewährung behindert; in Rom aber ist der Versuch am schwersten: Die ärmliche Wohnung ist teuer, die kärgliche Mahlzeit teuer und teuer ist es, die Sklaven zu füttern ...
Weil es an Schlaf fehlt, gehen in Rom viele Kranke zugrunde, und die Krankheit kommt von der schlechten Verdauung der schweren, magenentzündenden Kost. Doch wen lässt die Mietswohnung schlafen? ...
Nun erwäge noch andere Gefahren, die nachts uns bedrohen. Himmelhoch über der Straße sind Dächer, von denen - wie oft! - ein Ziegel herabkracht, uns auf den Schädel
... Machst du kein Testament, bevor du zum nächtlichen Mahl gehst, giltst du als träg und blind einem jähen Geschick gegenüber ..."
Wissenschaft

Raubvögel der Dino-Ära

Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...

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Wissenschaft

Die Mondtäuschung

Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....

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