Lexikon

Pọrtugal

Staatswerdung

Das von den iberisch-keltischen Lusitaniern besiedelte Gebiet wurde 27 v. Chr. zur römischen Provinz Lusitania. Im 5. Jahrhundert drangen germanische Alanen und Sueben in den Norden ein. 585 kamen die Westgoten, die 711 von den arabischen Mauren vertrieben wurden. Die christliche Rückeroberung (Reconquista) begann im 9. Jahrhundert. Heinrich von Burgund erhielt 1095 die nördliche Grenzgrafschaft Portucalia als kastilisches Lehen. Sein Sohn nahm 1139 als Alfons I. den Königstitel an und begründete damit die staatliche Eigenständigkeit Portugals. 1147 wurde Lissabon eingenommen, bis Mitte des 13. Jahrhunderts konnten die Araber auch aus Südportugal verdrängt werden. Die Übereinkunft von Badajoz schrieb 1267 die bis heute gültige Grenze mit Spanien fest. Unter der Regierung von König Dinis (1279–1325) erlebte Portugal eine erste Blütezeit.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gebirgiger Norden
    2. Flacher bis hügeliger Süden
    3. Ozeanisches Klima
  3. Bevölkerung
    1. Aus- und Einwanderung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Portwein und Kork
    2. Vielseitige Kleinindustrie
    3. Badetourismus
    4. Zweigeteiltes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Staatswerdung
    2. Koloniale Expansion
    3. Reformen und Republik
    4. Die Ära Salazar und die Nelkenrevolution
    5. Europäische Integration
Als das ferne Kuipergürtel-Objekt Quaoar einen Hintergrundstern passierte, wurde dessen Licht von Ringmaterie absorbiert, die den Zwergplaneten in einer Distanz von 6,4 Quaoar-Radien umkreist. Doppelt so weit entfernt ist der 80 Kilometer große Mond Weywot (links unten). Der helle Stern oben ist unsere Sonne. ©Illustration: ESA/ATG
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Der seltsame Ring eines Zwergs

Ein Außenseiter im Sonnensystem lässt rätseln: Wieso ist aus dem Ring um Quaoar kein Mond entstanden?

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Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...

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