Lexikon

Prtugal

Flacher bis hügeliger Süden

Der größte Teil Südportugals wird von den weiten Rumpfflächen des Alentejo bedeckt. Die ursprünglichen Hartlaubwälder dieser flachwelligen Hügellandschaft sind heute extensiv genutzten Feldern und einer Strauchmacchie gewichen; nur auf den höheren Abschnitten blieben Eichen- und Kiefernwälder erhalten. In Küstennähe geht das Hügelland in ausgedehntes Weideland und in Sümpfe über, nach Süden leitet es zum stark zerschnittenen Bergland der Hochalgarve über. Auch hier ging die Entwaldung mit starker Bodenerosion einher. Im äußersten Süden wartet die Niederalgarve mit zahlreichen Fruchthainen aus Mandel-, Oliven-, Feigen-, Apfelsinen- und Johannisbrotbäumen auf; auch Pinien, Korkeichen und wilde Ölbäume wachsen hier. Die portugiesische Küste, überwiegend ein schmaler Tieflandstreifen, ist in der Algarve streckenweise eine felsige Steilküste und endet im Cabo de São Vicente, der Südwestspitze Europas.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gebirgiger Norden
    2. Flacher bis hügeliger Süden
    3. Ozeanisches Klima
  3. Bevölkerung
    1. Aus- und Einwanderung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Portwein und Kork
    2. Vielseitige Kleinindustrie
    3. Badetourismus
    4. Zweigeteiltes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Staatswerdung
    2. Koloniale Expansion
    3. Reformen und Republik
    4. Die Ära Salazar und die Nelkenrevolution
    5. Europäische Integration
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