Lexikon
Waffen
Waffentechnik
vielgestaltige Geräte, die zum Kampf, zur Jagd und, meist in abgewandelter Form, für Sportzwecke verwendet werden. Man unterscheidet Hieb-, Stich- und Wurfwaffen. Zu Letzteren kann man auch die Feuerwaffen rechnen. Hieb- und Stichwaffen waren ursprünglich Schwert und Spieß, dann Streitaxt, Morgenstern, Hellebarde, Partisane, Pike, Dolch, später Degen, Säbel, Rapier, Lanze, Bajonett, Seitengewehr. Feuerwaffen entstanden kurz nacheinander als Geschütz und Gewehr, hervorgegangen aus Wurfmaschine (Steinschleuder), Bogen und Armbrust. Die Faustfeuerwaffen können als eine Abart der Gewehre angesehen werden. Hinzu kommen Entwicklungen wie Raketenwaffen, Land- und Seeminen, Torpedos, Flugzeug- und Wasserbomben. Kraftfahrzeuge, Panzer, Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge sind Träger von Feuerwaffen. Maschinenwaffen sind Maschinengewehre, Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Fliegerabwehrkanonen (Flak) u. a. Zu den jüngeren Waffenentwicklungen zählen die ABC-Waffen. Da Waffen sowie ihre Träger-, Abschuss- und Zieleinrichtungen immer komplexer geworden sind, bezeichnet man moderne Kampfpanzer, Flugzeuge, Raketenwerfer auch als Waffensysteme. Zu den Schutzwaffen gehören Helm, Rüstung und Schild. Nahkampfmittel.
Wissenschaft
Kartoffelfäule-Erreger kam aus den Anden
Ab 1845 sorgte die Kartoffelfäule in Irland für verheerende Ernteausfälle und löste eine Hungersnot aus, die mehr als eine Million Menschen das Leben kostete. Doch woher kam der Erreger ursprünglich? Umfassende genetische Analysen verorten die Ursprünge des verantwortlichen Erregers Phytophthora infestans nun in den...
Wissenschaft
Molekülfragmente auf dem Katapult
Die Dynamik beim Aufbrechen von Molekülen ist bislang nur schlecht verstanden. Ein französisch-deutsches Forschungsteam bringt nun etwas Licht ins Dunkel. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn energiereiche Strahlung auf Moleküle trifft, kann viel geschehen. Ultraviolette Strahlung bringt beispielsweise bestimmte Stoffe zur Fluoreszenz....