Lexikon

Wagenfeld

Wilhelm, deutscher Designer,* 15. 4. 1900 Bremen,  28. 5. 1990 Stuttgart; trat nach der Ausbildung zum Silberschmied 1923 in die Metallwerkstatt des Bauhauses in Weimar ein. Von 1927 an arbeitete Wagenfeld mit verschiedenen Firmen (z. B. Jenaer Glaswerke, Weißwasser Rosenthal Porzellan, Selb WMF) zusammen, 1954 gründete er die Werkstatt Wagenfeld in Stuttgart. Wagenfeld entwarf mehr als 600 Objekte für den täglichen Gebrauch, mit dem Ziel, gute Form durch industrielle Massenproduktion für die Bevölkerung erschwinglich zu machen. Zu seinen bekanntesten Entwürfen gehören die silberne Teekanne von 1929, die Jenaer Glasform von 1932, die Pfeffer- und Salzstreuer von 1952/53 für WMF und das „Pelikan-Tintenfass“ in Z-Form für die Lausitzer Glaswerke. Z. T. werden die Entwürfe heute noch ausgeführt.
Kometen
Wissenschaft

Aufschlussreicher Komet

Die Rosetta-Mission wurde vor einigen Jahren beendet. Doch die gewonnen Daten bringen noch immer neue Einsichten – auch über die Erde und den Ursprung unseres Sonnensystems. von DIRK EIDEMÜLLER Rosetta war eine der wichtigsten Raumsonden, die die Europäische Weltraumagentur ESA gestartet hat. Der Späher war im Jahr 2004 ins All...

Point Nemo
Wissenschaft

Der Friedhof der Raumschiffe

Unbemannte Raumschiffe werden kontrolliert zurück zur Erde gesteuert. Viele davon landen im Meer rund um „Point Nemo“ im Südpazifik. Doch die Objekte dorthin zu navigieren, wo ihr Absturz keine Menschen gefährdet, ist schwierig. Daher proben Forscher das Flugmanöver vorab im Labor. von KATJA MARIA ENGEL Kurz nur, mitten im...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon