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Woolf

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wulf
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Virginia, englische Schriftstellerin, * 25. 1. 1882 London,  28. 3. 1941 bei Lewis, Sussex (Selbstmord); Tochter von L. Stephen; gründete mit ihrem Mann Leonard Woolf (* 1880,  1969) den Verlag Hogarth Press; schrieb experimentelle symbolträchtige Prosa, die weniger Wert auf die äußere Handlung legt und statt dessen die inneren Gedankenwelten thematisiert; mit der sog. Bewusstseinsstromtechnik versuchte sie die Empfindungen des Menschen in einer als unzusammenhängend erlebten Welt so präzise wie möglich darzustellen und die subjektive Realitätswahrnehmung in ein Verhältnis zur objektiven Wirklichkeit zu stellen. Romane: „Mrs. Dalloway“ 1925, deutsch 1955, unter dem Titel „Eine Frau von fünfzig Jahren“ 1928; „Die Fahrt zum Leuchtturm“ 1927, deutsch 1931; „Orlando“ 1928, deutsch 1929; „Die Wellen“ 1931, deutsch 1959; „Flush. Geschichte eines Hundes“ 1933, deutsch 1934; „Die Jahre“ 1937, deutsch 1954; Kurzgeschichten und Essays.
Woolf, Virginia
Virginia Woolf
  • Erscheinungsjahr: 1927
  • Veröffentlicht: Großbritannien
  • Verfasser: Woolf, Virginia
  • Deutscher Titel: Die Fahrt zum Leuchtturm
  • Original-Titel: To the Lighthouse
  • Genre: Roman
In ihrem dreiteiligen Roman »Die Fahrt zum Leuchtturm«, der von der Kritik als ihr Meisterwerk angesehen wird, verzichtet Virginia Woolf (* 1882,  1941), Essayistin und Verfasserin von Romanen in der Art von Marcel Proust und James Joyce, auf eine kausal verknüpfte Handlung, davon ausgehend, dass im Leben wie in der Kunst Sinn und Ordnung nur in »Momenten« fassbar wird. Der Roman ist die psychologische Studie eines die Gesellschaft repräsentierenden Familien- und Bekanntenkreises. Mit diesem fünften Roman erreicht die britische Schriftstellerin erstmals nicht nur Anerkennung bei der Kritik, sondern auch eine breitere öffentliche Aufmerksamkeit.
Die deutsche Übersetzung erscheint im Jahre 1931.
  • Erscheinungsjahr: 1928
  • Veröffentlicht: Großbritannien
  • Verfasser: Woolf, Virginia
  • Deutscher Titel: Orlando. Die Geschichte eines Lebens
  • Genre: Roman
Die britische Erzählerin und Essayistin Virginia Woolf (* 1882,  1941) schafft mit der Hauptfigur ihres Romans »Orlando« eine Verkörperung der englischen Dichtung während drei Jahrhunderten. Orlando beginnt als junger Adliger am Hof von Königin Elisabeth I., verwandelt sich in eine Zigeunerin und ist im 20. Jahrhundert eine sensible und intellektuelle Schriftstellerin. Die letzte Metamorphose Orlandos trägt deutlich Züge der mit der Autorin befreundeten Schriftstellerin Victoria Sackville-West, der das Buch gewidmet ist. Die Erste deutsche Übersetzung erscheint 1929.
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