Lexikon
Zinn
lateinisch Stannum, chemisches Zeichen SnVerbindungen
Zinn(II)-hydroxid (Sn[OH]2), ein amphoteres Hydroxid, bildet mit Alkalien Stannite; Zinn(IV)-chlorid (SnCl4) entsteht bei der Einwirkung von Chlor auf Zinn; das Ammoniumsalz der aus ihm mit Salzsäure entstehenden Hexachlorozinnsäure (H2SnCl6) ist das Färberei-Beizmittel Pinksalz (NH4)2[SnCl6]·6H2O; Zinn(IV)-oxid (SnO2), ein weißes Pulver, dient zur Herstellung weißer Emaillen und Glasuren und als Poliermittel; mit Alkalihydroxiden und -oxiden geht es unter Bildung von Stannaten in Lösung; Zinn(IV)-sulfid (SnS2) wird als Musivgold zum Bronzieren verwendet; Zinn(IV)-wasserstoff ist ein giftiges Gas, das bei Temperaturen über 150 °C zerfällt und auf Gefäßwänden einen Zinnspiegel bildet.
- Einleitung
- Gewinnung
- Verwendung
- Verbindungen
Wissenschaft
Schwarzes Loch Wissenschaftsgeschichte
Während in Deutschland viele Tausend Lehrstühle für Kunstgeschichte besetzt sind, kann man die Zahl der Wissenschaftshistoriker gefühlt an den Fingern seiner Hände abzählen. Wissenschaftsgeschichte ist ein Schwarzes Loch in der hiesigen Kultur, das man bei vielen Gelegenheiten dadurch zu stopfen versucht, dass man ab und zu etwas...
Wissenschaft
Die Kraft der Wellen
Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ingenieure wollen jetzt die Energie des Meeres nutzen, um auf schwimmenden Inseln elektrischen Strom zu erzeugen. von RAINER KURLEMANN Wer schon einmal in einem Boot oder am Strand gegen die Wellen gekämpft hat, der ahnt, wie viel Energie im Meer steckt. Tag für Tag...