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Pest

schwere bakterielle Infektionskrankheit, deren Erreger, Yersinia pestis, unter Ratten und anderen Nagetieren weit verbreitet ist und vor allem durch Flohbisse auf den Menschen übertragen wird. Im Mittelalter war die Pest die verheerendste Seuche in Europa, heute kommt sie nur noch vereinzelt vor allem in Asien, Afrika und Südamerika vor. Die Pest tritt als Beulenpest mit schmerzhaften Lymphknotenschwellungen (Bubonen) oder unter dem Bild einer hochfieberhaften Lungenentzündung als Lungenpest auf, die durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird. Eine Pestsepsis, die sich aus beiden Krankheitsformen entwickeln kann, führt wie die Lungenpest unbehandelt meist rasch zum Tod. Die Therapie besteht vor allem in der Gabe von Antibiotika (Tetrazykline, Chloramphenicol, Streptomycin und Sulfadiazin) in hoher Dosierung.
verjüngtes Gesicht
Wissenschaft

Eigenes kindliches Gesicht weckt Erinnerungen

Erinnerungen aus unserer Kindheit können wir als Erwachsene oft nur noch schwer abrufen. Doch womöglich könnte ein einfacher Trick unserem Gedächtnis auf die Sprünge helfen: In einem Experiment erinnerten sich Testpersonen detaillierter an frühe autobiografische Erlebnisse, wenn sie ihr eigenes Gesicht währenddessen in einer...

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Wissenschaft

Die Mär von den todbringenden Hornissen

Hornissen werden oft für gefährliche Bestien gehalten. Warum man vor den Tieren im Normalfall aber eigentlich gar keine Angst zu haben braucht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen und sieben ein Pferd“. Mit dieser Warnung jagen Eltern ihren Kindern noch heute eine gewaltige Angst vor den...

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