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Plätzchen backen mal anders – Weihnachtsbäckerei auf die gesunde Art

Die Adventszeit naht und damit die Hochsaison von Plätzchen, Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Leckereien. Leider sind diese meist nicht sonderlich gesund – Zucker, Mehl und viel Fett werden schnell zu Hüftgold und torpedieren jede Diät. Es geht aber auch anders: Naschen ohne Reue mit Weihnachts-Plätzchen, die viele gesunde Zutaten enthalten.
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Zimtsterne sind ein echter Klassiker - hier eine leichte Variante.
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Ob Vanillekipfel, Zimtsterne oder Spritzgebäck: Im Advent und zu Weihnachten gehören Plätzchen einfach dazu. Beim gemütlichen Adventskaffee geknabbert oder als süßes Extra zu einer entspannenden Tasse Tee sind sie ein echter Genuss – und das dürfen sie auch sein. Aber viele der klassische Rezepte enthalten viel Butter, Zucker und Weißmehl – und all das sorgt zwar für einen guten Geschmack, ist aber nicht gerade gesund und zudem kalorienreich.

Wer auch in dieser Zeit gesund leben will, muss aber noch lange nicht darben. Ganz im Gegenteil. Längst gibt es viele leckere Plätzchen-Rezepte, die gesund und gleichzeitig lecker sind. Einige Beispiele stellen wir hier vor.

Zimtsterne Light

Diese Variante des Weihnachtsklassikers enthält keine Mandeln und keine Eier und ist daher fett- und kalorienärmer, schmeckt aber trotzdem lecker.

Zutaten:

80 g Brauner Rohrzucker

1 Päckchen Vanillezucker

200 g Dinkelmehl

1 Esslöffel Backpulver

1 Esslöffel Pflaumenmus

2 EL Zimt

50 Milliliter Milch

Glasur: 100 g Puderzucker / Wasser/ 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Trockene Zutaten miteinander vermischen, dann nach und nach Milch und Pflaumenmus hinzugeben. Den festen Teig dann dünn ausrollen und  Sterne ausstechen. 10-15 Minuten bei 170°C im vorgeheizten Backofen backen. Die Glasur anrühren bis eine weiße, sämige Masse entsteht und diese auf die fertigen Kekse streichen.

Vanille-Kipfel auf die vollkornige Art

In dieser etwas rustikaleren Variante der Kipfel sorgen Nüsse, Honig und eine Mischung aus Buchweizen und Vollkornmehl für den gesunden Wohlgeschmack.

Zutaten:

100 Gramm Vollkornmehl

100 Gramm Buchweizenmehl

100 Gramm gemahlene Haselnüsse

125 Gramm Butter

100 Gramm Honig

3 Teelöffel Zimt

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehle, Nüsse und Zimt verrühren und die Butter in kleinen Stücken einkneten. Dann den Honig dazu und alles verrühren. Den Teig anschließend für eine Stunde kalt stellen. Nun die Hörnchen formen und auf ein Backblech legen. 12 bis 14 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 190°C backen, bis die Hörnchen ganz leicht golden sind. Noch heiß mit Puderzucker bestreuen.

Schnell und fruchtig: Mandelkugeln

Diese Leckerei benötigt wenige Zutaten, ist schnell gemacht und noch dazu gesund. Denn sie enthält keine Butter, kein Mehl und statt Zucker Honig. Gerade zum Backen mit Kindern sind diese Plätzchen gut geeignet.

Zutaten:

200 Gramm Honig

2 Eier

350 Gramm gemahlene Mandeln

1 frisch geriebener Apfel

Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:

Eier mit dem Honig schaumig rühren. Dann den geriebenen Apfel, die Mandeln und das Vanillemark dazugeben und verrühren. Kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Ohne vorheizen bei 180°C für rund 20 Minuten backen.

5 Tipps zum gesunden Plätzchen-Backen

Aber auch klassische Plätzchen-Rezepte lassen sich mit ein paar einfachen Tricks gesünder machen. Hier ein paar Tipps:

 

  1. Verwenden Sie Backpapier, statt das Backblech einzufetten, das spart Kalorien.
  2. Makronen auf Eiweißbasis enthalten keine Butter. Wenn Sie Kokos- oder Nussmakronen backen, sparen Sie daher zumindest etwas Fett und auch ein paar Kalorien.
  3. Plätzchen mit Schokolade sind lecker. Für den Geschmack reicht es aber meist schon, ein paar feine Streifen Kuvertüre aufzutropfen, statt den gesamten Keks ins Schokobad zu tauchen.
  4. Kleinere Plätzchen überlisten unseren Appetit: Meist essen wir zwar ein paar mehr davon als von größeren, insgesamt aber bleibt die Menge so unterm Strich geringer.
  5. Ersetzen Sie Weißmehl durch Vollkornmehl, das liefert zusätzlich gesunde Ballaststoffe. Haushaltszucker lässt sich zudem durch Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen.
 

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