Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Geschmack
Ge|schmạck 1.
〈nur Sg.〉
Art, wie etwas Ess– oder Trinkbares schmeckt;
süßer, saurer, bitterer G.; einen schlechten G. im Mund haben
2.
〈nur Sg.〉
Fähigkeit, wahrzunehmen, wie etwas Ess– oder Trinkbares schmeckt, Geschmackssinn;
infolge meiner Erkältung habe ich gar keinen G.; er hat einen feinen G.
3.
Fähigkeit, Schönes und Hässliches, künstlerisch Wertvolles und Wertloses zu unterscheiden, Sinn für Stil, für gutes Benehmen;
er hat G.; er hat viel, wenig G., keinen G.; ihm auf seine Grobheit ebenso zu antworten, dazu hatte sie zu viel G.; ihre Wohnungseinrichtung zeugt von G.
4.
individuelles Empfinden für die Art, wie etwas schmeckt, Empfinden (einer Person, einer Epoche) für Schönes und Hässliches;
für meinen G. ist das Essen zu stark gewürzt, sind die Farben zu grell; er malt im G. seiner Zeit; über Geschmäcker lässt sich (bekanntlich nicht) streiten; die Geschmäcker sind verschieden
Wissenschaft
Stressgeruch macht Hunde pessimistisch
Mit Anspannung belastete Luft drückt Hunden offenbar auf die Stimmung: Wenn sie den Geruch gestresster Personen wahrnehmen, gehen sie mit einer eher pessimistischen Erwartungshaltung auf Neues zu, lassen Studienergebnisse vermuten. Es könnte sich dabei somit um eine Form der emotionalen Ansteckung zwischen Mensch und Tier handeln...
Wissenschaft
Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
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