Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Pate

Pa|te
m.
Zeuge bei der Taufe bzw. Firmung, der gemeinsam mit den Eltern die Verantwortung für die (christliche) Erziehung des Kindes übernimmt
(Tauf~, Firm~);
Syn.
Patenonkel,
österr.
Göd,
schweiz.
Götti,
landsch.
Gote;
bei einem Kind P. stehen
die Patenschaft für ein Kind übernehmen;
bei etwas P. stehen
ugs.
Einfluss, Wirkung auf etwas ausüben;
bei diesen Streichquartetten Mozarts hat Haydn P. gestanden
[< 
mlat.
pater spiritualis
„geistlicher Vater“, der das Kind aus der Taufe hebt, zu
lat.
pater
„Vater“]
Nahaufnahme von einem Mann, der sich eine Hand ans Ohr hält
Wissenschaft

Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...

sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Das Universum in der Wurmkiste

Hatten Sie schon mal das Vergnügen mit einem Schleimpilz? Nein, das ist ausnahmsweise nicht sarkastisch gemeint. Ein Schleimpilz ist keine ungustiöse und unangenehme Erkrankung der Schleimhäute, sondern eine faszinierende Kreatur, die eigentlich sehr schön anzusehen ist. Tatsächlich handelt es sich bei einem Schleimpilz auch gar...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon