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Steuern, Pauschalen und Elterngeld

Das ändert sich zum 1. Januar 2007

Das Neue Jahr bringt zahlreiche Steueränderungen und Einschnitte für jeden – und das nicht nur durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zwar gibt es noch Schlupflöcher, doch die werden immer enger. Im Rahmen des „Steueränderungsgesetzes 2007“ rechnet die Bundesregierung mit Mehreinnahmen von 2,1 Milliarden Euro. Allein 1,27 Milliarden Euro davon soll die Kürzung der Pendlerpauschale einbringen. Die Reichensteuer umfasst lediglich 127 Millionen Euro. Zu den wichtigsten Änderungen im Einzelnen:

Die Mehrwertsteuer

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Das bringt 2007
Die Mehrwertsteuer wird von 16 auf 19 Prozent erhöht. Das ist die größte Steuererhöhung seit 1949. Mit den Mehreinnahmen, die die Steuererhöhung einbringt, will die Große Koalition den desolaten Haushalt (1,5 Billionen Euro Schulden) sanieren und zugleich den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 auf 4,5 Prozent senken.

Wie sich die Anhebung auswirken wird, hat der Bund der Steuerzahler errechnet: Ein lediger Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn von 2.000 Euro und einem Konsum von durchschnittlich 650 Euro, muss mit einer Mehrbelastung von 16,81 Euro im Monat rechnen. Bei einem doppelt verdienenden Ehepaar mit einem Bruttoverdienst von 11.000 Euro und einem Konsum von 3.300 Euro, beträgt die Mehrbelastung 85,34 Euro pro Monat. Ein Rentnerehepaar mit einer Rente von 1.500 Euro und Ausgaben von 700 Euro wird im Monat 18,10 Euro weniger zur Verfügung haben. Bei einer allein erziehenden Mutter heißt die Rechnung: bei Ausgaben von 550 Euro bleiben 14,22 Euro weniger im Portemonnaie.

Für Lebensmittel, Zeitungen, Bücher und Fahrkarten im öffentlichen Nahverkehr bleibt es auch ab 2007 beim reduzierten Satz von sieben Prozent.

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von Michael Fischer, wissen.de
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