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Wirbel um Wirbel

"Die nächste Sitzposition ist die bessere!"

Der 15. März ist dem Gesunden Rücken gewidmet. Seinen Rücken gesund zu halten als bürotätiger Mensch, ist kein leichtes Unterfangen. Unsere Redakteurin Ute Becker hat sich mit dem langjährigen Physiotherapeuten Friedhelm Markwirth unterhalten.

Ute Becker, wissen.de: Herr Markwirth, Sie massieren regelmäßig in unserer Firma alle zwei Wochen und Ihr Angebot wird sehr gut angenommen. Was sind die häufigsten Beschwerden, die Sie hier beobachten? 

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Physiotherapeut Friedhelm Markwirth
Markwirth: Die häufigsten Beschwerden sind im Schulter und Nackenbereich zu finden, die oft bis in den unteren Rückenbereich gehen. Und unsere Muskulatur ist nun einmal eindeutig auf Bewegung ausgerichtet. Bei einer sitzenden Tätigkeit wird die Muskulatur nicht ausreichend ernährt. Sie ernährt sich nämlich durch Anspannung und Entspannung. Ist die Muskulatur angespannt, äußert sie sozusagen das Bedürfnis nach mehr Versorgung durch Sauerstoff. Dieser wird durch das Blut aber erst bei Entspannung angeliefert. So wird denke ich klar, dass nur durch Bewegung unsere Muskulatur ausreichend versorgt wird. Und nicht zu vergessen: Unsere Wirbelsäule ist als zentrales Bewegungsorgan auf eine starke Rückenmuskulatur angewiesen. 

Die Bandscheiben werden durch eine Bürotätigkeit ebenfalls stark belastet. Denn beim Sitzen werden sie einem ständigen Druck ausgesetzt. Die Bandscheiben dienen sozusagen als Stoßdämpfer für unsere Wirbelsäule. Deshalb ist es wichtig, die Bandscheiben zu entlasten, in dem man sich - nachdem man sich ein wenig bewegt hat und damit den Stoffwechsel angeregt hat - für ein paar Minuten ganz flach auf den Rücken legt. Wichtig ist, dass Wirbelsäule, Bandscheiben und Muskulatur gut miteinander funktionieren. 

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aus der wissen.de-Redaktion
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