Wahrig Herkunftswörterbuch
Kummer
der Ausdruck für tiefe Traurigkeit geht auf
mhd.
kumber, kummer zurück, das auch „Belastung“ oder „Bemächtigung, Verhaftung“ bedeuten konnte; die rechtliche Bedeutung wurde aus mlat.
cumbrus „Wehr, Sperre“ entlehnt; die heute einzig bekannte Bedeutung „Trauer, Not, Sorge“ lehnt sich an das Französische an, vgl. altfrz.
encombrier „Unglück, Klage“; die Ableitung kümmern
bezieht sich ebenfalls auf die seelische Bedeutung und geht auf mhd.
kumbern, kummern „bedrücken, traurig machen“ zurück; die Bedeutung entwickelte sich über „in Sorge sein“ zu „sich um jemanden sorgen“; das mittelhochdeutsche Wort konnte auch als „dahinvegetieren“ verstanden werden, das heute eher unter verkümmern
gebräuchlich ist
Wissenschaft
KI-Stift könnte Parkinson-Diagnostik verbessern
Parkinson wird oft erst diagnostiziert, wenn die Betroffenen bereits unter deutlichen Symptomen wie Zittern leiden. Die bis dahin entstandenen Schäden im Gehirn lassen sich jedoch nicht wieder rückgängig machen. Um die neurodegenerative Krankheit früher diagnostizieren zu können, haben Forschende nun einen Stift entwickelt, der...
Wissenschaft
Fatale Rauchzeichen
Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...
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