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Griechenland: Der Alltag in der Krise

Die Griechen sollen sparen. Aber für viele ist die Belastbarkeitsgrenze längst überschritten.

Der griechische Staat steckt tief in der Schuldenkrise. Drastische Sparauflagen sollen das Land vor dem Staatsbankrott bewahren. Ob der kleine Mittelmeerstaat in der Eurozone bleiben wird oder die Rückkehr zur Drachme droht, ist im dritten Jahr der Krise ungewisser denn je. Wie lebt es sich in Griechenland in dieser Ausnahmesituation?

Griechische Flagge auf Santorin

Die Nationalfarben Griechenlands symbolisieren Meer und Gischt. Doch trotz seiner landschaftlichen Schönheit ist das Leben im Urlaubsparadies Griechenland schwerer denn je.

Eine Krise – viele Schicksale

Ein Schriftzug bestimmt in diesen Tagen das Straßenbild in Griechenlands Städten: Papierstreifen mit der leuchtend roten Aufschrift „ΕΝΟΙΚΙΑΖΕΤΑΙ“ – „Zu vermieten“ – prangen an den verwaisten Glasvitrinen unzähliger griechischer Geschäfte. Dahinter gähnende Leere. Die einstigen Pächter haben ihre Läden akribisch leergeräumt, alle Einbauten entfernt, nichts hinter den leeren Glasscheiben lässt erkennen, mit welchen Waren hier Handel getrieben wurde. Hinter den meisten dieser ΕΝΟΙΚΙΑΖΕΤΑΙ-Schilder verbergen sich ähnliche Schicksale. Erst sind die Kunden weggeblieben, dann reichte das Geld nicht mehr für die Miete, am Ende blieb nur noch die Schließung.

 

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Von wissen.de-Redakteurin Alexandra Mankarios
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Schwere Zeiten im Urlaubsparadies

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