Lexikon
chronisch obstruktive Lungenerkrankung
Abkürzung COPD für englisch chronic obstructive pulmonary disease, fortschreitende Verengung der Atemwege bei bestehender chronischer Bronchitis oder bei Lungenemphysem, gekennzeichnet durch chron. Husten, Auswurf und Atemnot; umgangssprachlich auch als „Raucherlunge“ bezeichnet, da die Hauptursache (90%) das Rauchen ist. Daneben kommen berufliche Belastungen mit Stäuben, allgemein Luftverschmutzung, häufige Atemwegserkrankungen in der Kindheit und selten eine erbliche Stoffwechselerkrankung (Alpha1-Antitrypsinmangel) als mögliche Auslöser hinzu. Zur Abklärung der Erkrankung und ihres Schweregrades dienen vor allem Lungenfunktionstests. Die wichtigste Maßnahme, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern, ist die Aufgabe des Rauchens und das Vermeiden von Passivrauchen. Außerdem stehen verschiedene Medikamente zur Behandlung zur Verfügung.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Vulkanausbrüche und Erosion durch Wasser: Bis in die jüngste geologische Vergangenheit hat sich die Oberfläche des Mars ständig verändert. von THORSTEN DAMBECK Es war wie ein himmlisches Geschenk, das pünktlich auf dem Mars abgeliefert wurde: Am Heiligen Abend 2021 schlug in Amazonis Planitia ein Meteorit ein. Die ausgedehnte...
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