Lexikon

Coetzee

[kuˈtse:]
John M., südafrikanischer Schriftsteller, * 9. 2. 1940 Kapstadt; Dozent für englische Sprache und Literatur in Kapstadt; schreibt politische und psychologische sowie formal experimentelle Romane, in denen er zum einen in einem düsteren Realismus die Vergangenheit und Gegenwart Südafrikas, zum anderen das Verhältnis zwischen Realität und Fiktion analysiert: „Warten auf die Barbaren“ 1980, deutsch 1984; „Der Junge. Eine afrikanische Kindheit“ (autobiografisch) 1998, deutsch 1998; „Schande“ 1999, deutsch 2000; „Tagebuch eines schlimmen Jahres“ 2007, deutsch 2008; „Sommer des Lebens“ 2009, deutsch 2009. Erhielt 2003 den Literaturnobelpreis.
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Wissenschaft

Das mach ich doch im Schlaf

Eine geruhsame Nacht dient nicht nur der Erholung, sondern hilft auch beim Lernen – vorausgesetzt, man hat bereits tagsüber damit angefangen. Warum das so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Es gibt eine ganze Reihe von Computerprogrammen, die versprechen, dass es mit ihrer Hilfe möglich sei, während des Schlafes zu lernen, das...

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Wissenschaft

Der Glaube ans Wasserklosett

„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...

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