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Abi, fertig, los! Nach dem Schulabschluss ins Ausland

Abi in der Tasche, und was jetzt? Diese Frage stellen sich in diesem Sommer wieder mehr als 400.000 Abiturienten in Deutschland. Eine beliebte Möglichkeit ist es, vor Beginn des Studiums oder der Berufsausbildung einige Zeit im Ausland zu verbringen. Aber in welcher Form? Die Welt entdecken und fremde Kulturen kennenlernen? Sprachkenntnisse verbessern oder erste Berufserfahrung sammeln? Je nach Vorlieben gibt es dafür unterschiedliche Möglichkeiten.
NPO / Carl Duisberg Centren, 17.05.2018

Die Welt entdecken: Bei der Suche nach möglichen Zielen im Ausland und dem "Wie" des Aufenthalts haben die Schulabgänger die Qual der Wahl.

pixabay.com, Deanna Ritchie via Free Photo

Rund 42 Prozent der deutschen Abiturienten wollen vor Beginn eines Studiums oder einer Berufsausbildung erst einmal eine Pause einlegen - ein sogenannten Gap Year. Denn dieses gibt ihnen die Chance, sich erst einmal zu orientieren, verschiedenen Dinge auszuprobieren und so vielleicht auch Impulse für den weiteren Weg zu bekommen. Besonders viele spannende Erfahrungen sammeln kann man bei einem Aufenthalt im Ausland.

Doch gerade bei der Suche nach möglichen Zielen im Ausland und dem "Wie" des Aufenthalts herrscht die Qual der Wahl. Welcher Auslandsaufenthalt passt zu mir und meinen Neigungen? Wo kann ich welche Erfahrungen sammeln? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Einige Tipps zur Orientierung von den gemeinnützigen Carl Duisberg Centren haben wir hier zusammengefasst.

Generell ist es ideal, mindestens drei Monate vor dem geplanten Auslandsaufenthalt mit den Vorbereitungen zu beginnen. Doch auch für Last-Minute-Reisende sind kurzfristig Auslandsaufenthalte möglich. Hier ist allerdings Flexibilität gefragt - etwa bei der Auswahl seines Einsatzortes.

Schule ohne Notenstress: High School Spirit erleben

Für alle, die den Abschluss in der Tasche haben und dennoch den berühmten School Spirit einer High School erleben möchten, bietet sich ein Schulaufenthalt im englischsprachigen Ausland an. Hier lassen sich ohne Notenstress die Lieblingsfächer mit ausgefallenen Kursen kombinieren. Schüler können Fächer wie etwa Business, Videoproduktion, Schreinern oder Outdoor Education belegen. Das Leben in einer Gastfamilie und der geregelte Schulalltag bieten zudem genug Zeit, ganz entspannt und in einem festen Rahmen die weitere Zukunft zu planen.

Günstig weg mit Work & Travel

Für Abenteuerlustige, die Land und Leute auf eigene Faust entdecken und neben den Sprachkenntnissen auch die Reisekasse aufbessern möchten, ist Work & Travel genau das Richtige. Denn dabei kann man ganz flexibel sein und ganz nach Lust und Laune Aufenthaltsort und Job wechseln. Das erfordert allerdings auch einiges an Selbstständigkeit und eigenem Engagement.

Der große Vorteil: Eine solche Zeit des Work & Travel ermöglicht auch längere Reisen trotz eingeschränkter finanzieller Mittel. Arbeit findet sich vor allem in den Bereichen Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel und Landwirtschaft. Beliebte Ziele hierfür sind Kanada, Australien und Neuseeland. Diese Länder vergeben sogenannte Working Holiday Visa an junge Menschen für Aufenthalte von bis zu einem Jahr.

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