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Andenstaaten mit reichem Erbe

Doch was bringen die Rohstoffe eigentlich?

Die in den Zentralanden gelegenen Staaten Peru und Bolivien weisen einen relativ hohen Anteil an Indigenas auf; beiden Ländern gemeinsam ist außerdem, dass sie über große Bodenschätze verfügen. Gleichwohl hat dieser natürliche Reichtum den Menschen keineswegs einen allgemeinen Wohlstand beschert. Bolivien gehört im Gegenteil sogar zu den ärmsten Staaten Südamerikas.

Machu Picchu

Ruinenstadt der Inka über dem Urubamba-Tal in Peru

Das Gebiet der heutigen Länder Peru und Bolivien war das Kernland der andinen Hochkulturen mit intensivem (Terrassen-) Feldbau, Haustierhaltung und einer straff und hierarchisch organisierten Gesellschaftspyramide. Diese Kultur hatte sich seit dem 1. Jahrtausend v.Chr. herausgebildet. Zwar gab es keine Schrift, aber eine hoch entwickelte Kunst und eine ausgefeilte Stadt- und Tempelarchitektur. Zu den handwerklichen Fähigkeiten gehörten die Herstellung von Textilien aus Baumwolle und Wolle sowie die Verarbeitung von (Edel-)Metallen wie Gold, Silber und Kupfer und die Herstellung von Bronzelegierungen zu Schmuckzwecken.


Gold, Silber und Gas

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aus dem n-tv Atlas 2008
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