Wissensbibliothek

Was ist die bedeutendste Figur in den Höhlenmalereien von Ajanta?

Das ist ohne Zweifel der barmherzig-erlösende Bodhisattva Padmapani in Höhle 1, einem Vihara (Mönchszellentrakt) aus dem 6. Jahrhundert n.Chr. Er ist dargestellt in höfischer Tracht, mit Halsschmuck, langen Locken, feinem Gewand und einer prächtigen Krone. Der Körper ist in hellen Tönen leicht modelliert, wirkt jedoch nicht feminin. Die helle Hautfarbe zeigt die vornehme Herkunft des Prinzen, auch die graziöse Körperhaltung der Figur verrät Eleganz. Zwischen den manieristisch gespreizten Fingern der rechten Hand hält er eine Blüte. Doch der meditative Gesichtsausdruck lässt daran zweifeln, dass der Bodhisattva die diesseitige Existenz der Blume überhaupt wahrnimmt. Der Eindruck der Entrücktheit wird gefördert durch die – in typischer Art der Epoche gezeichneten – Augen, deren Lider tief über den Augapfel gezogen und durch einen Lidstrich verlängert sind. Die Schminke lässt die Augen noch schmaler und länger erscheinen. Die natürlichen Brauen sind rasiert und oberhalb der Brauenpartie in kühnem Schwung aufgemalt.

Illustration der tiefen Hirnstimulation des lateralen Hypothalamus, wie sie in der Studie eingesetzt wurde
Wissenschaft

Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen

Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...

Quantentheorie
Wissenschaft

Wie unsere klassische Welt entsteht

Spukhafte Fernwirkungen verlagern die bizarren Quanteninterferenzen in die weite Umgebung. Das entzieht sie unserer Beobachtung. von RÜDIGER VAAS Im vertrauten Alltag sind Dinge zuweilen nicht auffindbar. Aber das liegt nur daran, dass sie verlegt oder von einer anderen Person wohlmeinend „aufgeräumt“ wurden. In Wirklichkeit hat...

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