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Geschichte-Kenia

Seit wann gibt es Kenia?

Vor der Kolonisation bildete das Land keine politische Einheit. 1895 kam das Land unter britische Kolonialverwaltung. Seit 1902 wurde das fruchtbare Hochland an weiße Siedler verteilt. Diese europäische Minderheit förderte und lenkte die wirtschaftliche Erschließung. 1919 erreichte sie auch Mitsprache in der Verwaltung. Die afrikanische Nationalbewegung entzündete sich, besonders unter den Kikuyu, an der Landnot.

1963 erhielt Kenia die Unabhängigkeit, im Jahr darauf wurde es präsidiale Republik. Als Regierungspartei setzte sich die Kenya African National Union (KANU) unter Jomo Kenyatta (1891–1978) durch, der von 1964 bis zu seinem Tod autokratisch als Staatspräsident regierte.

1978 wurde Daniel Arap Moi (* 1924) Präsident. Seit Ende der 1980er Jahre wuchs der Druck auf Moi, Kenia zu demokratisieren. Nach einer Verfassungsreform fanden 1992 freie Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt, bei denen sich Moi durchsetzen konnte. 2002 kam es zu einem Machtwechsel, Mwai Kibaki (* 1931) wurde neuer Staatspräsident.

Forscher mit Bakterienkultur
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Sauerstoffatmung schon vor der Photosynthese?

Die Erdatmosphäre reicherte sich erst durch die Photosynthese der Cyanobakterien und anderer photosynthetisch aktiver Organismen mit Sauerstoff an. Erst dies ermöglichte die Entwicklung komplexerer Sauerstoff-atmender Organismen. Für ihre Stoffwechsel waren Moleküle wie die aeroben Chinone von großer Bedeutung. Forschende haben...

Feld, Wald, Bäume
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Spurensuche aus der Luft

Luftbildarchäologen halten Ausschau nach verräterischen Merkmalen etwa in Getreidefeldern, um verborgene Baureste aufzuspüren. Dabei profitieren sie von den Effekten des Klimawandels. von ROLF HEßBRÜGGE Wenn Ronald Heynowski auf den Soziussitz der kleinen Ikarus- C42-Propellermaschine klettert, nimmt er neben einer...

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