Daten der Weltgeschichte
5. 2. 1997
Schweiz
Die drei größten Schweizer Banken richten einen zunächst mit 100 Millionen Schweizer Franken bestückten Fonds ein, aus dem Opfer des Holocaust entschädigt werden sollen. Enthüllungen über „nachrichtenlose Vermögen“, die vor und während des Zweiten Weltkriegs von Juden auf Schweizer Banken deponiert worden waren, sowie über Milliardengeschäfte der Nationalbank mit Gold, das die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg in den besetzten Gebieten geraubt hatten, gerieten seit Herbst 1996 zum Skandal. Unter dem Druck US-amerikanischer Politiker und des Jüdischen Weltkongresses, der den Finanzplatz Schweiz in Mitleidenschaft zu ziehen drohte, sah sich das Schweizer Parlament im Dezember 1996 genötigt, das Bankgeheimnis zu lockern und eine internationale Historikerkommission mit der Aufklärung über Geschäfte mit „Raubgold“ und Vermögen von Holocaust-Opfern zu beauftragen.
Bedrohliche Pilze
Pilzinfektionen breiten sich aus. Was sind die Gründe für das Erstarken wehrhafter Pilze? Und wie lassen sie sich bekämpfen? von SUSANNE DONNER Viele hatten fest gehofft, nach dem Zwischenfall an der Charité würde es hierzulande wieder still um den Hefepilz Candida auris werden. 2021 war der gefürchtete Erreger von einer...
Halbleiter für helle und nachhaltige blaue LEDs entwickelt
Ein Großteil unserer Beleuchtung besteht heute aus Leuchtdioden. Für blaue LEDs standen bislang aber nur giftige oder instabile Halbleiter-Materialien zur Verfügung. Nun haben Forschende erstmals eine umweltfreundliche, robuste und effiziente Alternative entwickelt. Das dabei verwendete Material ist ein sehr stabiler Kupfer-Iodid...