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Der Vater des PC

Konrad Zuse entwickelte 1941 den ersten programmierbaren Computer

Ohne ihn gäbe es weder den elektronischen Taschenrechner noch den PC – und doch ist Konrad Zuse längst nicht so bekannt wie Microsoft- Gründer Bill Gates oder Apple-Chef Steve Jobs. Dabei gilt sein 1941 entwickelter „Z3“ als erster programmierbarer Computer der Welt.

Ein junger Erfinder aus Berlin

Erfinder des ersten Computers: Konrad Zuse
Geboren wurde Konrad Zuse am 22. Juni 1910 in Berlin und wuchs im ostpreußischen Braunsberg und Hoyerswerda auf. Sein Vater war Postbeamter. Als Kind soll er eine ausgeprägte Doppelbegabung gezeigt haben: sowohl für Kunst als auch für Technik. Nach dem Abitur entschied er sich dann für seine technische Seite: Er studierte zunächst Maschinenbau, wechselte dann aber zur Architektur und machte am Ende sein Diplom als Bauingenieur. Danach arbeitete er als Statiker bei den Henschel-Flugzeug-Werken in Berlin. Und zu Hause begann er, Rechenmaschinen zu entwickeln. Über seinen Erfinderdrang hat er einmal gesagt: „Ich bin zu faul zum Rechnen!“ Die monotonen Berechnungen für Flugstatik müssen ihn unendlich gelangweilt haben. Denn bereits während seines Studiums hatte er an ersten Rechenmaschinen gearbeitet. 1937 stellte er mit der „Z1“ einen mechanischen Rechner fertig, der Befehle von Lochstreifen ablesen konnte und mit binären Zahlen arbeitete. Die mechanischen Schaltglieder verhakten sich allerdings noch oft. Und so machte sich Zuse bald an eine Weiterentwicklung. 

 

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von Michael Fischer, wissen.de
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