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Die ARD-Fernsehlotterie

Die Erfolgsstory vom „Platz an der Sonne“

Wer kennt sie nicht, die Slogans der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ und „Mit fünf Euro sind Sie dabei“? Für Millionen Menschen in Deutschland verbinden sich mit diesen Botschaften Erinnerungen an große Unterhaltungsmomente im Ersten, an Stars und Prominente, an den Traum vom "Platz an der Sonne" – sprich: einem sorgenfreien Leben – und nicht zuletzt auch die Gewissheit, mit dem Loskauf einem guten Zweck gedient zu haben…

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1948: Berliner Kinder auf Ferienreise

Am 24. Juni 1948 begann die Berlin-Blockade durch die Rote Armee. Betroffen waren insbesondere Kinder und alte Menschen in der kriegszerstörten Stadt. Zielstrebig leitete der Deutsche Städtetag erste Hilfsmaßnahmen für die Eingeschlossenen ein und gründete dazu das Hilfswerk Berlin. Bereits am 20. September 1948 bestiegen die ersten Berliner Kinder einen britischen sogenannten „Rosinenbomber“. Ihr Ziel: „Ein Platz an der Sonne“ in Westdeutschland. Für die mehr als 16.000 Kinder, die im Laufe des Jahres 1948 auf Erholungsreise geschickt wurden, war es wie eine Reise ins Glück.

Die Vorgeschichte der ARD-Fernsehlotterie reicht bis in die ersten Jahre nach dem weiten Weltkrieg zurück. Im weitgehend zerstörten Berlin versuchten die Menschen, sich unter schwierigen Bedingungen ein neues Leben aufzubauen; viele hatten keine eigene Wohnung, keine Arbeit und waren auf Hilfe von außen angewiesen. Als dann im Juni 1948 noch die Blockade West-Berlins durch die Rote Armee begann, traf es die Bevölkerung besonders hart. Am Schlimmsten waren Kinder und ältere Menschen betroffen – besonders ihnen musste geholfen werden. Sofort leitete der Deutsche Städtetag mit dem „Hilfswerk Berlin“ erste Maßnahmen für die Menschen ein. "Ein Platz an der Sonne" hieß der Slogan der Aktion, der sich bis heute der deutschen Öffentlichkeit tief eingeprägt hat.

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1960: Die Lostrommeln der ARD-Fernsehlotterie
Mit den legendären "Rosinenbombern" der Alliierten, welche die Berliner Bevölkerung während der Blockade mit Hilfsgütern und Lebensmitteln versorgten, wurde Kindern eine Ferienreise nach Westdeutschland ermöglicht. Bereits am 20. September 1948 konnten die ersten Berliner Kinder einen der legendären „Rosinenbomber“ besteigen. Im Westen warteten Gastfamilien oder organisierte Feriendörfer auf die Kleinen, um sich sechs Wochen rührend ihrer anzunehmen.
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