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Fünf wertvolle Tipps zum Geld sparen für 2019

Fehlt es am Ende eines jeden Monats an Geld, stellt das eine große Belastung dar. Aber auch sonst sind zu hohe Ausgaben viele Frauen und Männern ein Dorn im Auge. Dabei gibt es einige kleine Veränderungen, die großes Sparpotenzial besitzen. Mit ihnen lässt sich noch in diesem Jahr der ein oder andere Euro mehr beiseite legen.

Wasserschlauch
Mit einem Gartenwasserzähler lässt sich Geld sparen.

1. Außenwasserzähler nutzen

In einem durchschnittlichen deutschen Haushalt verbraucht jede Person pro Tag rund 123 Liter Wasser. Das geht aus den Marktdaten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft hervor. Für eine dreiköpfige Familie bedeutet dies einen Verbrauch von knapp 134,6 Kubikmetern Wasser pro Jahr. Ein nicht unbeträchtlicher Teil dieses Wassers wird jedoch häufig nicht innerhalb des Hauses, sondern für die Bewässerung des Gartens genutzt. Fehlt eine Zisterne oder ein ausreichend großer Regenwasserbehälter, bleibt Verbrauchern auch hier nur der Griff zum Wasserhahn.

Das Problem dabei: Abgerechnet wird nicht nur das entnommene Wasser. Auch für Abwasser entstehen pro Kubikmeter Kosten, die getragen werden wollen. Bei der Bewässerung des Gartens allerdings fallen keine Abwässer im eigentlichen Sinne an, weswegen die Möglichkeit besteht, einen Gartenwasserzähler zu installieren. Dieser zählt die Menge des für den Garten entnommenen Wassers, was automatisch geringere Kosten für das Abwasser bedeutet. Folglich ist ein solcher Zähler eine gute Option, ganz nebenbei Geld zu sparen, ohne die eigenen Gewohnheiten zu ändern.

Von Gemeinde zu Gemeinde variieren die Vorgaben hinsichtlich der Installation von Gartenwasserzählern. „Wer einen Gartenwasserzähler installieren möchte, ist also gut beraten, zunächst beim zuständigen Wasserversorger anzufragen. Dieser informiert, ob eine Wasseruhr im Garten und deren private Installation durch einen Handwerksbetrieb oder den Heimwerker selbst erlaubt sind.“ (Quelle: https://www.bauen.de/a/gartenwasserzaehler-einfach-abwassergebuehren-sparen.html) Auch können die Fachleute darüber informieren, welche Gebühren für den Zähler, dessen Installation und die Wartung anfallen. Anhand des bisherigen Wasserverbrauchs lässt sich das Sparpotenzial dann abschätzen.

2. Lastenfahrrad statt Auto

Ob in größeren Städten oder kleineren Orten: Anlaufstellen zur täglichen Versorgung wie Supermarkt oder auch Schule liegen in vielen Fällen nicht zu weit entfernt von der eigenen Wohnung. Wer tagtäglich mehrfach ins Auto steigt, um kleine Strecken von weniger als fünf Kilometern zu fahren, verbraucht nicht nur mehr Benzin, sondern sorgt auch für einen zügigeren Verschleiß des eigenen PKW.

Viele Haushalte steigen daher auf das Fahrrad um, sind mit dieser Entscheidung jedoch nur begrenzt zufrieden. Das liegt vor allem daran, dass sich größere Lasten wie Wasserkästen oder der Wocheneinkauf mit einem konventionellen Zweirad kaum transportieren lassen. Die passende Lösung für dieses Problem sind sogenannte Lastenfahrräder, die mit großen Körben oder einer Ladefläche ausgestattet sind. Mit ihnen können auf Einkäufe und schwere Dinge transportiert werden, ohne dass das Auto nötig ist.

Pinkfarbenes Lastenfahrrad
Lastenfahrräder sind heute immer häufiger zu sehen.

Ein Lastenfahrrad zu kaufen, ist im ersten Moment allerdings teuer. Gute Räder ohne Elektroantrieb sind für gewöhnlich nicht unter 900 Euro erhältlich. Wer sich zusätzlich einen Elektroantrieb wünscht, muss mit Kosten in Höhe von 1.500 bis 3.000 Euro rechnen. Diese Ausgaben jedoch können sich schnell amortisieren. Vor allem dann, wenn beispielsweise der zweit PKW verkauft wird, ist die Ausgabe binnen kürzester Zeit wieder ausgeglichen. Die Anschaffung selbst kann problemlos mit einem Kredit bewältigt werden. Bei kleineren Summen wie dieser scheuen viele Verbraucher jedoch den Gang zur Hausbank, da sie die SCHUFA fürchten. In diesem Fall lohnt es sich, zu Anbietern zu gehen, die Kredite ohne SCHUFA ermöglichen. Laut Bon-kredit.de erfolgt bei einem dort abgeschlossenen Darlehen keine Anfrage an die SCHUFA und auch eine Eintragung des Kredits entfällt.

3. Den Urlaub alternativ verbringen

Ein großes Sommerurlaub kann vor allem Familien teuer zu stehen kommen. Mit dem Flugzeug in den Süden zu fliegen, dort ein schönes Hotel inklusive Verpflegung und eventuell auch einen Mietwagen zu buchen, ist in der Regel nur für einen mittleren vierstelligen Betrag möglich. Das jedoch zehrt am Familienbudget, weswegen sich Familien nach günstigeren Alternativen sehnen.

Diese liegen buchstäblich vor der Tür, denn ein Urlaub innerhalb Deutschlands ganz ohne Flugzeug ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch günstiger. Wer viel Geld sparen will, übernachtet nicht in Hotels, sondern sucht sich günstige Ferienwohnungen oder auch Campingplätze. Das bringt zwar die Pflicht der Selbstversorgung mit sich, ermöglicht jedoch auch eine flexiblere Gestaltung der Urlaubstage. Ein zweiwöchiger Familienurlaub kostet dann nur noch einen Bruchteil der sonstigen Kosten, bereitet der gesamten Familie aber dennoch viel Freude.

4. Second Hand statt Neukauf

Alle Waren, die Verbraucher heute in Geschäften kaufen können, bringen dem Einzelhändler eine Marge ein. Gemeint ist hiermit die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis, die häufig auf hohem Niveau liegt. Wer stets Neuware kauft, greift also zwangsläufig tiefer in die Tasche als anderenorts. Dabei gibt es in Deutschland zahllose Möglichkeiten, Second Hand Ware zu kaufen. Webportale für Kleinanzeigen, Flohmärkte, Tauschbörsen und mehr sind genau dazu da, eigene Waren zu verkaufen und neue Dinge günstiger zu erstehen. Oft ist das Gebrauchte dabei kaum von der Neuware zu unterscheiden, entlastet den Geldbeutel aber deutlich.

5. Einwegprodukte meiden

Es gibt viele Produkte, die nur für den einmaligen oder kurzfristigen Gebrauch gedacht sind. Die Psychologie des Einkaufens lockt Verbraucher jedoch genau zu diesen Produkten. Plastikrasierer, Gefriertüten, Reinigungsmittel in Flaschen und Dosen oder auch Wischtücher müssen folglich immer wieder neu gekauft werden. In einem gewöhnlichen Haushalt fällt so eine große Menge an Waren an, die das monatliche Budget schröpft. Der Umstieg auf ergiebigere Produkte jedoch spart langfristig betrachtet Geld. Das gilt auch, wenn die Anschaffungskosten im ersten Moment höher liegen als der Kaufpreis des sonst gewählten Produkts.

Einwegrasierer
Praktisch, aber teuer: Ein Einwegrasierer.

So lohnt sich der Umstieg vom Einmalrasierer zum klassischen Rasierhobel aus Metall, denn dann müssen nur noch Klingen gekauft werden. Reinigungsmittel können aus Großpackungen Natron, Kernseife oder Zitronensäure schnell selbst gemacht werden und alte Kleidung eignet sich als Wischtuch. Hierbei handelt es sich um kleine Veränderungen, die zunächst nur kleine Beträge sparen. Auf das Jahr hochgerechnet allerdings ergibt sich ein Sparpotenzial von mehreren Hundert Euro.

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