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Nationenkampf auf hoher See

Passagierschiffe als Symbol nationalen Prestiges

Neben der Geschwindigkeit waren es Größe und Luxus, die den Bau der Überseedampfer um die Jahrhundertwende bestimmten.

Als 1903 der Norddeutsche Lloyd in Bremen die "Kaiser Wilhelm II." in Dienst stellte, begann eine neue Ära in der Überseeschifffahrt. Mit einer Passagierkapazität von 344 in der Ersten Klasse stellte die "Kaiser Wilhelm II." alle bisherigen Luxusliner in den Schatten, denn die britischen und US-amerikanischen Dampfer verfügten nur etwa über ein Drittel von Plätzen in dieser Kategorie. Mit 19 361 BRT übertraf das Schiff sogar die 16 500 BRT große "Deutschland" der Hamburger Gesellschaft Hapag.

Titanic im Hafen von Southampton

Die Titanic legt ab und verlässt den Hafen von Southampton zu ihrer ersten und letzten Reise.

Die Vorherrschaft der Deutschen ließ die Briten nicht lange ruhen. Noch im selben Jahr schloss die Cunard Line mit der britischen Regierung einen Vertrag über den Bau von zwei noch gigantischeren Schiffen, der "Lusitania" und der "Mauretania". Beide liefen 1906 vom Stapel. Die "Lusitania" hat 31 550 BRT die "Mauretania" sogar 31 938 BRT. Je 560 Passagiere können den Luxus der Ersten Klasse genießen.
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aus der wissen.de-Redaktion; Quelle Chronik Verlag
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