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Gut gestärkt!

Verspannter Nacken, Rückenschmerzen, lahmes Kreuz - immer mehr Menschen werden davon geplagt. Als Volkskrankheit Nummer 1 werden die Rückenleiden oft betitelt, denn nahezu jeder Mensch in den Industrienationen ist im Laufe seines Lebens davon betroffen. Das muss aber eigentlich nicht sein: Mit ein paar gezielten Übungen kann der Rücken trainiert werden und das Wohlbefinden wird wieder hergestellt.

Melanie Ulrich

Der Nacken

Rückenschmerzen beginnen oft schon im Nacken. Langes Sitzen, falsche Haltung und wenig Bewegung sind die Ursache der meisten Verspannungen. Besonders verheerend wirken sich hängende Schultern aus. Sind sie dabei noch nach vorne gerollt, hat der Nacken keine Chance mehr, auf Dauer ohne Schmerzen davonzukommen. Seine Muskulatur muss das gesamte Gewicht der Arme halten, sie stehen also unter Dauerbelastung und können nicht mehr entspannen.

Abhilfe: Der Rundrücken muss verschwinden und stattdessen eine gerade Haltung antrainieren. Die Schultern nach hinten nehmen und leicht nach unten drücken. Dabei den Bauch etwas einziehen und die Brust nach vorne strecken. Diese Haltung so oft wie möglich einnehmen und zwischendurch immer wieder kontrollieren. Ist nicht nur gesund, sondern macht auch eine wirklich gute Figur.


Der Rücken

Der aufrechte Gang unterscheidet den Menschen von der Tierwelt - die Rückenschmerzen tun es auch. Kein Wunder: Die Wirbelsäule entstand, bevor der Mensch sich auf zwei Beine aufrichtete. Denn eigentlich war sie für eine waagerechte Haltung ausgelegt. Seither muss das Muskelkorsett des Rückens den gesamten Körper stabilisieren, aber gleichzeitig sehr beweglich sein.

Wer Rückenprobleme hat, muss mehr als nur den Rücken trainieren. Zweidrittel aller Rückenleiden betreffen die Lendenwirbelsäule, die zwischen Brustkorb und Becken liegt. Sie wird von drei Seiten gehalten: vorne durch die Bauchmuskeln, hinten durch die Rückenmuskeln und von unten durch die Pomuskeln. Daher müssen alle Partien gestärkt werden. Gleichzeitig müssen die Oberschenkelmuskeln gedehnt werden, da sie bei den meisten Menschen durch zu häufiges Sitzen verkürzt sind.

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